Leucojum aestivum Linné, 1759

Aus Kroatiens Fauna und Flora
Wechseln zu: Navigation, Suche
Navigation
Zurück
Zurück zur Familie Amaryllidaceae Saint-Hilaire, 1805 - Amaryllisgewächse, sunovratke
Zurück zur Ordnung Asparagales Link, 1829 – Spargelartiage, šparogolike
Zurück zur Gruppe Monokotyledonen - Einkeimblättrige, jednosupnice in Kroatien
Zurück zur Systematik der Pflanzen
Zurück zur Hauptseite


Vrsi 04/2019


Leucojum aestivum Linné, 1759 - Sommer-Knotenblume, ljetni drijemovac

Viele kennen die Frühlings-Knotenblume, die ab März in den Gärten blüht. Eine Verwandte ist diese Art, die nassen, kalkhaltigen Boden liebt. So ein Habitat liegt in Vrsi, und hier bedeckt dieser Frühjahrsblüher eine große Fläche. An den trockeneren Stellen rundherum findet man Narcissus tazetta Linné, 1753 - Tazette, višecvjetni sunovrat, die etwas früher blüht.



Leucojum aestivum Linné, 1759 - summer snowflake, ljetni drijemovac

Many of us know the spring snowflake, which blooms in our gardens from March. A near relative is this species, that prefers wet and calcareous soil. Such a habitat is in Vrsi, and here this vernal flower covers a large area. Around them, where ist is more dry, you can find the bunch-flowered narcissus which flowers a little bit earlier.



Systematik



Trivialnamen

  • Deutsch: Sommer-Knotenblume
  • Kroatisch: ljetni drijemovac
  • Englisch: summer snowflake
  • Französisch: nivéole d'été
  • Italienisch: campanelle comuni
  • Slowenisch: poletni veliki zvonček
  • Spanisch: leucoio de verano, campanilla de otoño, campanillas de verano
  • Tschechisch bledule letní
  • Ungarisch: nyári tőzike



Wissenschaftlicher Name

Leucojum aestivum Linné, 1759


Namensherkunft

Lateinisch aestivus = sommerlich



Basionym

  • Leucojum aestivum Linné, 1759


Synonyme

  • Nivaria monadelphia Medikus, 1790
  • Nivaria aestivalis Moench, 1802
  • Polyanthemum aestivale (Moench) Bubani, 1902


Schutzstatus

  • Leucojum aestivum Linné, 1759 ist in Kroatien nicht geschützt.
  • Leucojum aestivum Linné, 1759ist in der IUCN Red List mit dem Status Status LC aufgeführt.
  • In Österreich gilt die Art als schwer gefährdet.


Morphologie und Größe

Habitus

Habitus, Vrsi 04/2019


  • Mehrjährige Pflanze mit grundständigen Laubblättern in großer Anzahl.
  • Die Pflanze wächst hoch.
  • Pro Blattrosette erscheinen mehrere Blütenstängel.

Höhe: bis 60 cm












Die Blüte

Blüte, Vrsi 04/2019
  • Am Ende jedes Stängels sitzen 4-6 Blüten, die nach und nach aufblühen.
  • Sie sind von einem Hüllblatt umgeben
  • Sie sind kurz gestielt und nickend.
  • Die Kronblätter formen eine Glocke.
  • Blütezeit : März
  • Blütenfarbe: Kronblätter weiß, an der leicht verdickten Spitze sitzt ein gelbgrüner Fleck.













Die Frucht

Die Frucht ist eine typische Kapselfrucht, in der zahlreiche Samen liegen.

Das Blatt

Vrsi 04/2019
  • Die Blätter sind lang und schmal und reichen bis zur Blüte.
  • Oberfläche und Rand sind glatt.
  • Sie sind fleischig.
  • Ihre Farbe ist kräftig grün













Ökologie

  • Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Bienen und Schmetterlinge, leptiri. Da die Blüten keinen Nektar produzieren, werden sie vom Pflanzengewebe angelockt.


  • Folgende Pilze befallen Leucojum aestivum Linné, 1759:
✔ Melampsora galanthi-fragilis Klebahn, 1901
✔ Puccinia sessilis Schröter, 1870
✔ Urocystis leucoji Bubák, 1912



Lebensraum

Leucojum aestivum Linné, 1759 Vrsi 190409 0625.JPG
  • Natura 2000 in Kroatien: Leucojum aestivum Linné, 1759 ist in der Liste der national wichtigen Arten nicht aufgeführt.
✔ E1.31 - Helleno-Moesian riverine and humid clover meadows
✔ G1.22312 - Illyrian greenweed oak-ash forests
✔ T1-31311 - Illyrian snow-flake ash-oak forests





Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Mittelmeerraum. In Österreich in den Donauauen und an wenigen Stellen im Burgenland.
  • Weitere Vorkommen: In Amerika invasiv
  • Fundort: Kroatien - Roški slap, Vrsi


Nutzung

  • Als Zierpflanze: Wegen ihrer Größe wird sie häufig als Kultivar angeboten.
  • Als Heilpflanze: Vor allem in Bulgarien werden Präparate aus einem Extrakt der Pflanze wegen ihres Gehaltes an Galanthamin für die Behandlung von Alzheimer eingesetzt.


Giftigkeit

  • Das enthaltene Gift: Diese Knotenblume enthält 19 verschiedene Alkaloide, von denen das Galanthamin am wichtigsten ist.
  • Wirkung des Gifts:
  • Mögliche Symptome:
  • Mögliche Dauerschäden:













Links und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj