Viburnum tinus Linné, 1753

Aus Kroatiens Fauna und Flora
Wechseln zu: Navigation, Suche
Navigation
Zurück zur Familie Adoxaceae Meyer, 1839 - Moschuskrautgewächse, moškovice
Zurück zur Ordnung Dipsacales Dumortier, 1829 – Kardenartige, češljugovinolike
Zurück zur Systematik der Pflanzen
Zurück zu Kroatiens Flora
Zurück zur Hauptseite


Kožino 12/2013


Mittelmeer-Schneeball, lorbeerblättriger Schneeball - lemprika, lopočika

Dieser Strauch stammt aus dem Mittelmeerraum und ist nicht frostresistent.

Seine Besonderheit ist, dass er im Winter blüht und gleichzeitig Früchte trägt.


laurestine

The origin of this shrub is the Mediterranean basin, so, he is not frost-resistant.

His feature is the flowering during winter and to be in fruit at the same time.


Systematik


Trivialnamen

  • Deutsch: Mittelmeer-Schneeball, Lorbeerblättriger Schneeball
  • Kroatisch: lemprika, lopočika, kalina crna
  • Englisch: laurustinus, laurestine
  • Französisch: viorne-tin. laurier tin, laurentin
  • Italienisch: viburno, viburno tino, lentaggine
  • Slowenisch: nepravi lovor
  • Spanisch: durillo
  • Tschechisch xxx
  • Ungarisch: xxx


Wissenschaftlicher Name

Viburnum tinus Linné, 1753


Unterarten:

  • Viburnum tinus ssp. tinus am Mittelmeer
  • Viburnum tinus ssp. rigidum auf den Kanaren
  • Viburnum tinus ssp. subcordatum auf den Azoren



Namensherkunft

Lateinisch tinus = Steinlorbeer


Basionym

  • Der Name ist unbestätigt.


Synonyme

  • Tinus laurifolius Borkhausen, 1797
  • Viburnum hyemale Salisbury, 1796
  • Viburnum laurifolium K.Koch, 1872


Schutzstatus

Viburnum tinus Linné, 1753 ist in Kroatien nicht geschützt.


Morphologie und Größe

Habitus

Zadar 01/2018
  • Viburnum wächst als dichter, ausladender Strauch.
  • Höhe: bis 3 Meter







Die Blüte


  • Sie ist 5-strahlig und hat eine kurze Kronröhre. Sie stehen in einer Trugdolde.
  • Blütezeit : November - Jänner



Die Frucht

  • Die dunkelblauen Steinfrüchte hängen sehr lange.
  • Sie sind giftig.
  • Reifezeit: Dezember bis April








Das Blatt

  • Die Blätter sind elliptisch, die Mittelrippe ist leicht eingesenkt.
  • Das Blatt ist von feinen Haaren bedeckt.
  • Viburnus ist immergrün.







Der Stamm

Zadar 01/2018
Zadar 01/2018
  • Die Zweige sind kräftig und fest.
  • Junge Triebe sind leuchtend rot.
  • Die Borke ist graubraun und von Runzeln in Längsdrüsen durchzogen.
  • Zahlreiche rötlich-braune Harzdrüsen sitzen auf der Rinde.












Ökologie


  • Viburnum tinus Linné, 1753 ist Raupenfutterfpflanze für Callophrys avis Chapman, 1909, Familie Lycaenidae Leach, 1815 - Bläulinge, plavci


F5.211 - Western Mediterranean high maquis
G2.1 - Mediterranean evergreen [Quercus] woodland
G2.2 - Eurasian continental sclerophyllous woodland



Lebensraum

Frostfreie, trockene Zonen in Dalmatien. Er mag keine Staunässe. Oft in Gärten gepflanzt.


Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Mittelmeerraum, Nord-Afrika, und Asien
  • Vorkommen: Mittelmeerraum, Nord-Afrika, und Asien. In kühleren Gegenden als Kübelpflanze.
  • Fundort: Kroatien - Kožino



Nutzung

Viburnum wird als Zierpflanze verwendet.


Aber auch als Heilpflanze wurde dieser Schneeball eingesetzt. Heute wird wegen der Giftigkeit davon abgeraten.

Die Wirkung:

  • Die aktiven Wirkstoffe sind Viburnin und Tannin.
  • Die Blätter wirken fiebersenkend.
  • Die Früchte wurden früher als Abführmittel verwendet.
  • Ein Extrakt aus frischen Blättern soll gegen Depressionen helfen.



Giftigkeit

Alle Teile sind giftig. Der Verzehr der Beeren führt zu starken Durchfällen.





Links und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj