Alcea rosea Linné, 1753

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Vir 09/2010



Systematik

  • Klasse Magnoliopsida Brongniart, 1843 - Bedecktsamer, kritosjemenjače
  • Gruppe Eudikotyledonen
  • Gruppe Kerneudikotyledonen
  • Unterordnung Malvineae Reichenbach, 1841
  • Tribus Malveae J.Presl, 1826
  • Gattung Alcea Linné, 1753 – Stockrose, alceja



Trivialnamen

  • Deutsch: Stockrose, Pappelrose, Bauerneibisch
  • Kroatisch: ružičasti bijeli sljez, slez crveni
  • Englisch: common hollyhock
  • Französisch: rose trémière
  • Italienisch: malvone roseo, malvarosa
  • Slowenisch: xxx
  • Spanisch: malva rosa, vara de San José
  • Tschechisch xxx
  • Ungarisch: festőmályva


Wissenschaftlicher Name

Alcea rosea Linné, 1753



Namensherkunft

Lateinisch alcea = Augenpappel, Plinius

Lateinisch malva = Malve - wurde als Abführmittel verwendet

Basionym

  • Alcea rosea Linné, 1753


Synonyme

  • Althaea rosea (Linné) Cavanilles, , 1786
  • Malva florida Salisbury, 1796



Schutzstatus

Alcea rosea Linné, 1753 ist in Kroatien nicht geschützt.


Morphologie und Größe

Habitus

Habitus, Vir 06/2014
Habitus, Vir 06/2015
  • kräftige, hochgewachsene Pflanze. Sie kann eine Höhe von 2 Metern erreichen.
  • Im ersten Jahr bildet sie eine Grundrosette, die auch überwintert.
  • Im zweiten, manchmal erst im dritten Jahr treibt sie die ersten Blütenstände.
  • Höhe: bis 200 cm









Die Knospe

Knospe, Vir 06/2014
  • Die Kelchblätter bilden eine kugelige Knospe, die aufplatzt.
  • Sie sind stark behaart.










Die Blüte

Blüte mit Columna, Vir 06/2014
Blüte, Vir 06/2015
  • Die Blüten sind in Form einer Ähre im oberen Drittel des Stängels angeordnet. Sie sind groß.
  • Die Kelchblätter sind am Grunde verwachsen und stark behaart.
  • Die Narbe ist büschelförmig.
  • Die Kronblätter sind purpurn und gelappt.








Die Frucht

Frucht, Vir 10/2013


  • Alcea besitzt eine Spaltfrucht in der die Einzelfrüchte liegen. Diese sind stark behaart.
  • Der Keimling liegt halbmondförmig in einer Einbuchtung.











Das Blatt

Blatt, Vir 09/2010


  • Die Blätter sind meist 5-lappig und fleischig.
  • Sie sind außerdem stark behaart, wobei auf der Blattunterseite Sternhaare sitzen.







Der Stängel

Stängel, Vir 05/2014


  • Die Stängel sind kräftig und kreisrund.
  • Ihre Farbe ist grün, wobei sie rot überlaufen sein können.
  • Sie sind dicht mit Sternhaaren besetzt.









Ökologie

  • Sie wird wegen der langen Röhre fast ausschließlich von Hummeln besucht.


Lebensraum

Im Urprungsgebiet auf weiten, offenen Trockenrasen.


Geografische Verbreitung

  • Herkunft Es wird angenommen, dass sie vom Balkan stammt.
  • Vorkommen Heute in ganz Europa als einjährige Zierpflanze zu finden.
  • Fundort Kroatien - Vir



Nutzung

  • Sie ist eine attraktive Zierpflanze, die in keinem Bauerngarten fehlen darf.
  • Die dunklen Varianten wurden früher als Färbepflanzen verwendet. Ihre Kronblätter haben einen hohen Gehalt an Anthocyan. Heute werden sie z.B. zum fäben von Tee verwendet.
  • Essbare Pflanze: Die Früchte sind essbar. Allerdings wissen das auch kleine Käfer ....
  • Heilpflanze: Ein Tee aus getrockneten Blütenblättern heute noch verwendet, da die enthaltenen Schleimstoffe gut gegen Husten wirken.



Links und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj


  • Die Richtlinien für Kroatiens Fauna und Flora: [[1]]