Familie Moraceae Gaudichaud-Beaupré, 1835

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Kennzeichen der Familie Moraceae Gaudichaud-Beaupré, 1835 in Kroatien

  • Deutscher und Kroatischer Name: Maulbeergewächse, dudovi
  • Namensherkunft:
  • Weltweit ca. 1.200 Arten
  • Habitus: Mehrjährige, oft sommergrüne aber meistens immergrüne Bäume oder Sträucher.
  • Besonderheiten Sie produzieren im Inneren der Äste und Zweige einen weißen Milchsaft.
  • Natürliches Vorkommen: Weltweit in den Tropen und Subtropen.
  • Lebensraum: Trockene und feuchte Habitate, oft in Wäldern.


Bezeichnung der Familie Moraceae Gaudichaud-Beaupré, 1835 in anderen Sprachen

  • Englisch: mulberry family, fig family
  • Französisch: les moracées
  • Italienisch: le moracee


Synonyme der Familie Moraceae Gaudichaud-Beaupré, 1835


Die Arten innerhalb der Familie Moraceae Gaudichaud-Beaupré, 1835 in Kroatien

Tribus Ficeae Gaudichaud-Beaupré, 1830

Gattung Ficus Linné, 1753 - Feigen, smokvenica
Ficus carica Linné, 1753
FicusCarica Fru2 Vir 121016 3385.jpg
  • Fundort: Vir 10/2012
  • Deutsch und Kroatisch: Echte Feige, obična smokva
  • Lebensraum: Trockene, steinige Habitate. Oft in Gärten kultiviert.
  • Habitus: Der Feigenbaum ist ein mittegroßer, sommergrüner Laubbaum.
  • Blätter: Die großen Blätter sind weich und fleischig.
  • Blüte: Ein Seitentrieb am Blattansatz verdickt sich und bildet im Inneren bis zu 1.000 winzige Blüten.
  • Blütezeit: Einmal im Mai, dann im Juli/August.
  • Familie: Moraceae Gaudichaud-Beaupré, 1835 - Maulbeergewächse, dudovi
  • Invasive Pflanze: Der Feigenbaum wird zwar seit mehreren Jahrtausenden im Mittelmeerraum kultiviert, wurde aber einst hierher gebracht.
  • Giftpflanze: Der Milchsaft enthält Ficain, das gegen Würmer helfen soll.
  • Heilpflanze: Sowohl Fruchstände als auch Blätter enthalten viele aktive Inhaltstoffe.
  • Herkunft: Kleinasien




Tribus Moreae Gaudichaud-Beaupré, 1830

Gattung Morus Linné, 1753
Morus alba Linné, 1758
MorusAlba Kož 130616 2729.jpg
  • Fundort: Kožino 06/2013
  • Deutsch und Kroatisch: Weiße Maulbeere, bijeli dud
  • Lebensraum: In Gärten, kultiviert
  • Habitus: Der Maulbeerbaum ist ein mehrjähriger, sommergrüner Baum.
  • Blätter: Die Blätter stehen wechselständig, sie sind in der Form sehr variabel. Die Basis der Spreite ist herzförmig, der Rest unregelmäßig oder gelappt.
  • Blüte: Die Blüten sind eingeschlechtlich. Männliche und weibliche sind auf einem Baum.
  • Blütezeit: April bis Mai
  • Blütenfarbe: grün
  • Familie: Moraceae Gaudichaud-Beaupré, 1835 - Maulbeergewächse, dudovi
  • Invasive Pflanze: Der Weiße Maulbeerbaum stammt ursprünglich aus China.
  • Heilpflanze: In China wird die Frucht gegen Diabetes eingesetzt. Die Rinde ist ein Heilmittel gegen Ödeme und Husten.
  • Essbare Pflanzen in Kroatien: Die Früchte schmecken frisch am besten. Sie sind leicht süß. Man kann sie aber auch trocknen oder Marmelade kochen.




Morus nigra Linné, 1758
MorusNigra Povile 110612 3.jpg
  • Fundort: Povile 06/2011
  • Deutsch und Kroatisch: Schwarze Maulbeere, crni dud
  • Lebensraum: Sie bevorzugt sonnige Standorte und ist kalkliebend.
  • Habitus: Die Schwarze Maulbeere wächst kleiner und buschiger als ihre Verwandte Morus alba Linné, 1758 - Weiße Maulbeere, bijeli dud.
  • Blätter: Die Blätter stehen wechselständig und sind lang gestielt. Ihre Obefläche ist rau.
  • Blüte: Die Blüten sind eingeschlechtlich. Männliche und weibliche sind auf einem Baum.
  • Blütezeit: April bis Mai
  • Blütenfarbe: grün
  • Familie: Moraceae Gaudichaud-Beaupré, 1835 - Maulbeergewächse, dudovi
  • Invasive Pflanze: Der Schwarze Maulbeerbaum stammt ursprünglich aus Vorderasien.
  • Heilpflanze: Auch die Blätter dieses Baumens sollen gut bei Diabetes wirken.
  • Essbare Pflanzen in Kroatien: Die Früchte schmecken frisch am besten. Sie sind leicht süß. Man kann sie aber auch trocknen oder Marmelade kochen.




Links und Literatur

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