Anemone ranunculoides Linné, 1753

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Zadar 04/2013



Systematik



Trivialnamen

  • Deutsch: Gelbes Windröschen
  • Kroatisch: žuta šumarica
  • Englisch: yellow wood anemone, wood ginger
  • Französisch: anémone jaune, anémone fausse renoncule
  • Italienisch: anemone gialla
  • Slowenisch: zlatična vetrnica
  • Spanisch: xxx
  • Tschechisch sasanka pryskyřníkovitá
  • Ungarisch: xxx


Wissenschaftlicher Name

Anemone ranunculoides Linné, 1753

Kommt das Gelbe Buschwindröschen im selben Gebiet vor wie Anemone nemorosa Linné, 1753 – Buschwindröschen, bijela šumarica, können Hybriden mit hellgelben Kronblättern entstehen. Sie werden Anemone × seemenii genannt.



Namensherkunft

Griechisch anemos = Wind. Es gibt wohl die Legende, dass sich die Blüten nur bei Wind öffnen.


Basionym

Anemone ranunculoides Linné, 1753



Synonyme

  • Anemone nemorosa-lutea Crantz, 1763
  • Anemone lutea Lamarck, 1778
  • Pulsatilla ranunculoides Schrank, 1789
  • Anemonoides ranunculoides (L.) Holub,1973



Schutzstatus

Anemone ranunculoides Linné, 1753 ist in Kroatien weder gefährdet noch geschützt.



Morphologie und Größe

Habitus


  • Hochgewachsene Anemone mit mehreren Blüten pro Stängel.
  • Während der Blütezeit fehlt die Blattrosette
  • Am Stängel sitzt ein Kranz aus grünen Hochblättern
  • Mehrjährige Pflanze
  • Höhe: bis 25 cm







Die Blüte


  • Unter den Blüten sitzt ein Kranz von grünen Hochblättern.
  • Die Blüten selbst sehen denen der Dotterblumen zum Verwechseln ähnlich.
  • Sie ist 5-zählig und hat zahlreiche Staubgefäße.
  • Die Kronblätter sind fein behaart.
  • Blütezeit : April
  • Blütenfarbe: gelb

Die Frucht

Aaa Bild folgt.jpg


  • Die Früchte sind Nüsschen.
  • Reifezeit: Mai bis Juni





Das Blatt

Blatt, Regensburg Stadtpark 04/2013
  • Die basalen Blätter besitzen einen langen, leicht rötlichen Stiel.
  • Die Spreite ist dreifingrig, die Fiederblättchen sind gezähnt.









Ökologie

✔ Thalera fimbrialis Scopoli, 1763 - Magerrasen-Grünspanner
✔ Udea hamalis Thunberg, 1792 - Schwarzweißer Bergwaldzünsler



Lebensraum

  • Bachufer, aber auch feuchte Laubwälder. Diese Anemone wird gerne in Parks ausgewildert wie im Regensburger Stadtpark.
  • Anemone ranunculoides Linné, 1753 ist Charakterart von folgendem EUNIS-Habitat:
G1.A1B1 - Pannonic hygrophile ash-oak-hornbeam forests



Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Europa
  • Vorkommen: Europa
  • Fundort: Bayern – Regensburg, Kroatien - Vratnik



Nutzung

Anemone ranunculoides Linné, 1753 ist eine beliebte Zierpflanze.


Giftigkeit

Diese Anemone enthält das für Tiere giftige Proteanemonin, ein Lacton. Dieses wirkt direkt auf die Schleimhäute und reizt diese. Die Einnahme des Gifts führt zu Errgegung, später zu Lähmung des ZNS und der Atmung.

Quelle: Protoanemonin im toxcenter

Auf der Haut kann es zu Schwellungen und Rötungen führen - Hahnenfußdermatitis.







Links und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj