Thylacodes arenarius Linné, 1758: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 2. August 2020, 09:10 Uhr

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Vir 06/2013

Thylacodes arenarius Linné, 1758 - Große Wurmschnecke, obični cjevaš

Wenn man ihr Gehäuse betrachtet, kann man sich nicht vorstellen, dass dies tatsächlich eine Schnecke ist. Betrachtet man die Anfangswindungen erkennt man die Verwandtschaft. Vom Tier kann man nur den kräftigen Fuß sehen, an dem zwei Tentakel sitzen. Er ist kräftig rot und geschmückt mit weißen Flecken. Da die Schnecke keine Möglichkeit hat, eventueller Beute hinterher zu jagen, hat sie sich eine besondere Taktik ausgedacht. Sie schleudert feine Schleimfäden ins Wasser, an denen Plankton hängen bleibt.


Thylacodes arenarius Linné, 1758 - giant worm-shell, obični cjevaš

Considering the shell we cannot imagine, that this animal is a conch indeed. But the first torsion show us the relationship to molluscs. The animal is hidden in the shell, just the strong foot can be seen. He is intensive red and decorated with white spots. On the base there are two tentacles. As this conch does not have any possibility to chase any prey, she has her own tactic to get food. She spins fine mucous clues into the water on which plankton will hang.


Systematik


Trivialnamen

  • Deutsch: Große Wurmschnecke, Riesenwurmschnecke
  • Kroatisch: obični cjevaš
  • Englisch: giant worm-shell
  • Französisch: vermet géant, vermet
  • Italienisch: vermetide grande
  • Slowenisch: tulčar
  • Spanisch: caracol vermiforme, gusano de los depósitos
  • Tschechisch xxx
  • Ungarisch: xxx


Wissenschaftlicher Name

Thylacodes arenarius Linné, 1758


Namensherkunft

Lateinisch arena = Sand, Strand, Platz


Schutzstatus

Thylacodes arenarius Linné, 1758 ist in Kroatien weder gefährdet noch geschützt.

Basionym

  • Serpula arenaria Linné,, 1758


Synonyme

  • Vermetus dentifer Lamarck, 1818
  • Serpulorbis polyphragma Sasso, 1827
  • Vermetus gigas Bivona-Bernardi, 1832
  • Lemintina selecta Monterosato, 1878
  • Vermetus horridus Monterosato, 1892


Morphologie und Größe

Vir 06/2013
  • Diese Schnecke baut, völlig untypisch für diese Tiere, ein wurmförmiges Gehäuse, das fest auf einem Stein verankert ist. Nur der erste Teil ist noch gewunden, dann entsteht ein Knäuel aus festem Kalk.
  • Die Oberfläche ist rauh und trägt Anwachslinien, manchmal aber auch Längsstreifen.
  • Das Tier, von dem man nur den Fuß sieht, ist rot und hat unregelmäßige weiße Flecken.
  • Am Rand des Fußes sitzen zwei Tentakel.
  • Länge: bis 200 mm, Die Röhre kann einen Durchmesser von 10 mm erreichen
  • Farbe: Das Gehäuse ist weiß bis gelblich.








Lebensweise, Ernährung

Die Schnecke ernährt sich von Plankton, dass sie mit Hilfe von ausgestoßenen Schleimfäden fängt.


Fortpflanzung, Entwicklung

  • Die Eier bzw. Spermien werden ins Wasser entlassen. Dort findet die Befruchtung statt.
  • Es folgt ein schwimmendes Larvenstadium, das sich nach einer Zeit zu Boden sinken lässt.
  • Es folgt der Umbau zum adulten Tier.


Ökologie


Lebensraum

  • Vom Flachwasser bis in Tiefen von 50 Metern. Auf Steinen und Felsen


Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Mittlemeer
  • Weitere Vorkommen: Atlantik
  • Fundort: Kroatien - Vir












Links und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj