Cetonia aurata Linné, 1761: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 23. Mai 2020, 12:32 Uhr

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CetAur Vir 140511 3081.jpg



Systematik



Trivialnamen

  • Deutsch: Rosenkäfer, Gemeiner; Mulmkäfer, Goldglänzender Rosenkäfer
  • Kroatisch: zlatna mara
  • Englisch: rose chafer, green rose chafer
  • Französisch: cétoine dorée
  • Italienisch: cetonia dorata
  • Slowenisch: xxx
  • Spanisch: escarabajo
  • Tschechisch zlatohlávek zlatý
  • Ungarisch: aranyos rózsabogár


Wissenschaftlicher Name

Cetonia aurata Linné, 1761


Namensherkunft

  • Lateinisch caedita = gefällt, entwaldet. Das bezieht sich sicher auf die Eigenschaft dieser Käfer, Blüten völlig zu zerlegen.
  • Lateinisch aurata = goldfarben


Schutzstatus

  • Cetonia aurata Linné, 1761 ist in Kroatien weder gefährdet noch geschützt. Im Gegenteil, hier wird er chemisch bekämpft, weil er z.B. Pfirsichblüten zerstört.
  • In Deutschland ist er stark gefährdet und steht auf der Roten Liste.

Basionym

  • Scarabaeus auratus Linné, 1761


Synonyme

  • Es sind 38 Synonyme beschrieben, u.a.:
  • Cetonia variabilis Preyssler, 1790
  • Scarabaeus viridicoruscus Voet, 1779
  • Cetonia nobilis Schrank, 1798
  • Cetonia subaenea Hepp, 1939


Morphologie und Größe

Habitus der Larve


  • Die dicken, weißen Larven sind meist zusammengekrümmt.
  • Entnimmt man sie dem Kompost, kriechen sie umgehend weg. Das unterscheidet sie von den Larven des Protaetia aeruginosa Drury, 1770 – Großen Rosenkäfers, die zusammengekrümmt bleiben.
  • Der Kopf und die Beine sind rötlich-braun.
  • Die Haut ist faltig und stark behaart.
  • Größe: bis 80 mm


Habitus des Käfers

  • Auffälliger, stark glänzender Käfer mit breitem Körper.
  • Elytren gerade, jeweils zwei ausgeprägte Längsrippen. Sie sind verwachsen.
  • Schildchen dreieckig, lang ausgezogen.
  • Pronotum breit, die hintere Kante ist geschwungen.
  • Junge Käfer sind stark behaart.
  • Größe:
♀ 25 mm
♂ 20 mm
  • Farbe: Grün metallisch glänzend, auf den Elytren mehr oder weniger stark ausgeprägte, weiße Querlinien.

Lebensweise, Ernährung

Vir 05/2014
  • Sie sind Pollenfresser und stecken meist kopfüber in einer Blüte.
  • Hauptaktivität: Mai bis August






Fortpflanzung, Entwicklung

Paarung

Wie nähert sich das Männchen? Nun, ich habe ein wenig beobachtet und diesen Vorgang im Mai 2014 in Vrsi für euch festgehalten:

Vorsichtig nähert sich das Männchen von hinten, das Weibchen ist zum Glück abgelenkt
Das ist ja ganz schön mühsam
Geschafft – jetzt kommt der angenehme Teil



  • Der Zyklus dauert zwei Jahre.
  • Das Weibchen legt ihre Eier entweder in morsches Holz oder einen Komposthaufen.
  • Dort entwickeln sich die Larven und überwintern.
  • Im folgenden Juni verpuppen sie sich und überdauern den Sommer und den Winter als Puppe.
  • Erst im darauffolgenden Frühjahr schlüpfen die Käfer.
















Larvalentwicklung

















Ökologie

  • Die Larven tragen durch ihre Fraßtätigkeit zur schnellen Verrottung von organischem Material bei. Sie sind dabei entscheidend für die Bildung von gutem Kompost.
  • Die Käfer haben einen Faible für die Blüten von Rosengewächsen, die sie auf der Suche nach Pollen in ihre Einzelteile zerlegen. Deshalb sind sie bei Gärtner nicht sehr beliebt.


Lebensraum

  • Die Larven leben in toten Baumstämmen oder in Komposthaufen
  • Die Käfer findet man meist auf, besser in Blüten.


Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Europa, mehr im Süden
  • Vorkommen: s.o.
  • Fundort: Kroatien - Vir, Vrsi











Links und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj


  • Die Richtlinien für Kroatiens Fauna und Flora: [[1]]