Aphis nerii Boyer de Fonscolombe, 1841

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Auf Oleander, Vir 06/2011

Blattläuse - von keinem geliebt aber trotzdem Bestandteil der Fauna. Mit ihren Mundwerkzeugen bohren sie die Pflanzen an und ernähren sich von deren Saft. Allerdings, die Schäden, die diese Laus an den Pflanzen sichtbar werden, entstehen nicht durch das Saugen. Den Verlust können die Pflanzen verkraften. Es sind die Exkrete der vielen kleinen Tiere, die die Oberfläche zerstören und Blätter, Stängel und im schlimmsten Fall die ganze Pflanze absterben lassen.



Systematik




Trivialnamen

  • Deutsch: Oleanderlaus
  • Kroatisch: oleandra lisna uš, oleandrova lisna uš
  • Englisch: oleander aphid
  • Französisch: puceron de laurier
  • Italienisch: xxx
  • Slowenisch: xxx
  • Spanisch: xxx
  • Tschechisch mšice oleandrová
  • Ungarisch: xxx


Wissenschaftlicher Name

Aphis nerii Boyer de Fonscolombe, 1841


Namensherkunft

nerii – deutet auf die ihren Hauptwirt hin, nämlich Oleander .



Schutzstatus

Aphis nerii Boyer de Fonscolombe, 1841 ist in Kroatien weder gefährdet noch geschützt.

Basionym


Synonyme

Es sind keine Synonyme bekannt.


Morphologie und Größe

Habitus

  • Das Tier ist oval, nach Nahrungsaufnahme fast kugelig
  • Der Körper ist intensiv gelb gefärbt
  • Beine und Fortsätze schwarz
  • Die gelbe Farbe ist eine eindeutige Warnung an Fressfeinde ist: Achtung, ich bin ungenießbar. Und tatsächlich lagern die Läuse das Gift, ein Cardioglucosid, ihrer Wirtspflanzen ein und werden deshalb von Vögeln und Spinnen verschmäht.
  • Größe:
♀ 3 mm
♂ 2 mm
  • Farbe: gelb



Ökologie, Lebensweise, Ernährung

  • Das Tier ernährt sich von den Säften verschiedener Pflanzenfamilien. Bei starkem Befall kann es diese stark schädigen, was beim Zierpflanzenbau natürlich Schäden verursacht.
  • Außerdem bildet der Honigtau, den die Läuse ausscheiden, unschöne Beläge auf Blättern und sogar Autos.
  • Für die Oleander-Blattlaus wurden Pflanzen der folgenden Familien nachgewiesen:
Apocynaceae Jussieu, 1789 - Hundsgiftgewächse, naherice - Nerium oleander Linné, 1758 - Oleander, oleandar
Euphorbiaceae Jussieu, 1789 - Wolfsmilchgewächse, mlječike
Familie Asparagaceae Jussieu, 1789 - Spargelgewächse, šparogovke - Agave americana Linné, 1753 - Agave, Američka agava
  • Aphis nerii kann verschiedene Pflanzenviren übertragen, wie z.B. Mosaikviren.
  • Die einzigen natürlichen Feinde sind Marienkäfer und die parasitierende Wespe Aphidius colemani Viereck, 1912.
  • Aktivität: Ganzjährig








Fortpflanzung, Entwicklung

  • Aphis nerii vermehrt sich größtenteils parthenogenetisch.
  • Die Adulten sind ausschließlich Weibchen, die weibliche Klone produzieren.
  • Normalerweise sind diese Weibchen ungeflügelt. Wird die Populationsdichte zu groß, entstehen geflügelte Formen, die sich eine andere Pflanze suchen.
  • Die Nymphen durchlaufen mehrere Stadien und werden nach 5 Häutungen zum Imago.


Lebensraum

Sie sind eigentlich nur auf das Vorhandensein von Wirtspflanzen angewiesen.


Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Ursprünglich in den warmen Gebieten, in denen der Oleander nativ war. Mit dem Siegeszug des Oleanders als Kübelpflanze wurde auch diese Laus weit verbreitet und ist mittlerweile ein Kosmopolit.
  • Vorkommen: Weltweit
  • Fundort: Kroatien – Vir











Links und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj


  • Die Richtlinien für Kroatiens Fauna und Flora: [[1]]