Manastir Krupa

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Der Innenhof, 04/2017


Lage des Klosters Krupa

Fährt man aus der Ortschraft Krupa wieder hinaus (hier endet die Straße), muss man die erste Kreuzung rechts abbiegen. Nach wenigen Kilometern sieht man das Kloster. Parkplätze sind direkt davor.

Es ist ein serbisch-orthodoxes Kloster, das aus einem Haupthaus mit den Zellen für die Mönche, einem Innenhof, der gleichzeitig Zugang zur Kirche war, der Kirche, einem Friedhof und einem mittlerweile zerstörten Bereich für die Nonnen bestand.

Geschichte des Klosters Krupa

Zur Gründung des Klosters habe ich im Netz drei Versionen gefunden. Beiden gemein ist das Gründungsjahr – der Grundstein soll im Jahr 1317 gelegt worden sein.

Eine Version sagt, dass es von Mönchen aus Bosanska Krupa gebaut wurde. Eine neuere Version sagt, dass hier ursprünglich ein Benediktiner-Kloster stand, dass später von den serbisch-orthodoxen Mönchen übernommen wurde.

Die dritte Version besagt, dass das Kloster erst 1642 von bosnischen Mönchen übernommen wurde, die vor den Türken flohen.

Egal, wo der Ursprung liegt- und ich bin sicher, dass dieser irgendwann eruiert werden kann, dieses Kloster ist ein wunderschönes Beispiel für die trutzige Architektur früherer Jahrhunderte, die die Bewohner vor eventuellen Angriffen schützen sollte.

Leider war dies nicht immer erfolgreich der Fall, und so hat das Kloster eine wechselhafte Geschichte hinter sich, die aus Zerstörung und Wiederaufbau bestand.

Unter Stefan Uroš IV. Dušan „dem Mächtigen“ erfolgte ein Umbau. Dessen Nachfolger gaben dem Kloster Ackerland, damit die Mönche eine Existenzgrundlage hatten. Dies wurde durch Schreiben bestätigt, die im Museum zu sehen sind. Auch die türkischen Eroberer haben diese Schenkungen anerkannt, und dies in Fermanen bestätigt, die ebenfalls im Museum aufbewahrt werden.

Die Kirche des Klosters ist ein wunderbares Beispiel sakraler serbisch-orthodoxer Kunst. Der Grundriss der Kirche ist ein Kreuz, sie ist einschiffig. Im Innenraum wurden bei Restaurierungsarbeiten in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts Ikonen gefunden, die dem serbischen Mönch und Maler George Mitrofanović zugeschrieben werden. Datiert werden sie um das Jahr 1622.

Im Museum schließlich werden zahlreiche Artefakte aus der langen Geschichte aufbewahrt: Ikonen, liturgische Gefäße, Erlasse und Fermane sowie Gebrauchsgegenstände.

Heute wird das Kloster von einem Mönch und einer Nonne bewohnt, es gibt aber die Aussicht, dass das Klosterleben wieder neu belebt wird.

Im Sommer werden kommende Besucher und Gäste im großen Klostergarten bewirtet.

Bilder vom Kloster Krupa, April 2017


Rundgang durch das Kloster Krupa im April 2017



Links und Quellen

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  • Die Richtlinien für Kroatiens Fauna und Flora: [[1]]