Pleurobranchus testudinarius Cantraine, 1835: Unterschied zwischen den Versionen

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* Donat Petricioli, Tatjana Bakran-Petricioli 2007: Uncommon behaviour of some benthic animals below tuna farms in the Adriatic – a response to organic enrichment. Kiehl: IFM-GEOMAR Leibniz-Institute of Marine Sciences, 2007. str. 320-x
*'''Donat Petricioli, Tatjana Bakran-Petricioli 2007:''' Uncommon behaviour of some benthic animals below tuna farms in the Adriatic – a response to organic enrichment. Kiehl: IFM-GEOMAR Leibniz-Institute of Marine Sciences, 2007. str. 320-x





Aktuelle Version vom 1. November 2026, 19:13 Uhr

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Danke Đani Iglić für die wunderschönen Bilder
Thanks to Đani Iglić for the wonderful pics


Pleurobranchus testudinarius Cantraine, 1835 - Schildkröten-Schnecke, proljevček

Diese große Schnecke lebt auf felsigem Untergrund, aber auch in Posidonia-Beständen bis in 200 Metern Tiefe. Eine Untersuchung von 2007 hat ergeben, dass sie vermehrt auf dem Boden unter Thunfischzuchten vorkommt. Sie ist ein Nahrungsspezialist und frisst bevorzugt Manteltiere.

Ihr Habitus macht sie einzigartig: Auf Höckern des Mantels erheben sich zusätzlich konusartige Erhebungen. Ihre Farbe variiert in verschiedenen hellen Brauntönen.


Pleurobranchus testudinarius Cantraine, 1835 – proljevček, turtle snail

This large snail lives on rocky substrates, as well as within Posidonia beds up to 200 meters. A 2007 study revealed that it is found in higher numbers on the seabed beneath tuna farms. It is a dietary specialist, feeding primarily on tunicates.

Its physical appearance is unique: the bumps on its mantle are topped with additional cone-like bulges. Its coloration varies in different shades of light brown.


Systematik

Trivialnamen

  • Deutsch: Schildkröten-Schnecke, Flankenkiemer-Schnecke
  • Kroatisch: proljevček
  • Englisch: turtle snail, side-gilled slug
  • Französisch: pleurobranche tortue
  • Italienisch: pleurobranco testuggine, lumacone tartaruga
  • Slowenisch: xxx
  • Spanisch: babosa tortuga
  • Tschechisch xxx
  • Ungarisch: xxx

Wissenschaftlicher Name

Pleurobranchus testudinarius Cantraine, 1835

Namensherkunft

Griechisch pleura = Flanke

Griechisch branchae = Kieme

Lateinisch testudo = Schildkröte

Schutzstatus

Pleurobranchus testudinarius Cantraine, 1835 ist in Kroatien offiziell weder gefährdet noch geschützt. Doch auch sie leidet darunter, dass immer mehr Küstenregionen zerstört werden. Doch sie ist anpassungsfähig und man findet sie vermehrt auf dem Boden von Thunfischfarmen.

Basionym

  • Pleurobranchus testudinarius Cantraine, 1835

Synonyme

  • Pleurobranchus forskahli Delle Chiaje, 1822
  • Susania testudinaria Cantraine, 1835
  • Pleurobranchus mammillatus R. A. Philippi, 1836
  • Pleurobranchus denotarisi Vérany, 1846
  • Daudebardia tarentina de Stefani & Pantanelli, 1879
  • Daudebardia (Eudaudebardia) tarentina de Stefani & Pantanelli, 1879
  • Pleurobranchus evelinae T. Thompson, 1977

Morphologie und Größe

  • Auf Höckern des Mantels erheben sich zusätzlich konusartige Höcker, darauf pyramidenartigen Erhebungen.
  • 2 Rhinophoren , die an der Basis verdickt sind und bei Gefahr eingezogen werden können.
  • Die Kiemen sitzen offen an den Seiten, sind aber durch den Mantel verdeckt.
  • Die dünne Schale ist ebenfalls vom Mantel verdeckt.
  • Größe: Bis 20 cm
  • Farbe: Sehr variabel: braun, hellbraun, ocker, orange. Die Höcker sind dunkler. Unregelmäßige Flecken, die von einer weißen Linie umgeben sind.



Lebensweise, Ernährung

  • Diese Schnecke ist ein Nahrungsspezialist. Bevorzugte Nahrung sind koloniebildende Manteltiere.
  • Aber auch Muscheln, Schwämme und Algen stehen auf ihrem Speiseplan.

Fortpflanzung, Entwicklung

  • Die Eier bzw. Spermien werden ins Wasser entlassen. Dort findet die Befruchtung statt.
  • Es folgt ein schwimmendes Larvenstadium, die Trochophora, die in ein zweites, nämlich die Verligerlarve übergeht. Diese lässt sich nach einiger Zeit zu Boden sinken.
  • Es folgt der Umbau zum adulten Tier.

Ökologie

Hermodice carunculata Pallas, 1766 - Feuerwurm ernährt sich von den Eiern.

Lebensraum

Auf felsigem Untergrund, aber auch in Posidonia-Beständen. Vom Sublitoral bis in 200 Meter Tiefe.

2007 wurde die Fauna unterhalb von Thunfischzuchten untersucht und festgestellt, dass diese Schnecke gemeinsam mit anderen marinen Invertebraten gehäuft auftritt.

Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Ursprünglich nur aus dem Westlichen Mittelmeer (Italien) beschrieben.
  • Weitere Vorkommen: Heute gibt immer mehr Funde in der Adria und im Atlantik.
  • Fundort: Kroatien - Biograd na Moru










Links, Literatur und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj





  • Donat Petricioli, Tatjana Bakran-Petricioli 2007: Uncommon behaviour of some benthic animals below tuna farms in the Adriatic – a response to organic enrichment. Kiehl: IFM-GEOMAR Leibniz-Institute of Marine Sciences, 2007. str. 320-x