Pallenis spinosa (L.) Cassini, 1825: Unterschied zwischen den Versionen

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*[http://eol.org/pages/5047402/overview Encyclopedia of Life EoL]
*[http://eol.org/pages/5047402/overview Encyclopedia of Life EoL]
*[http://hirc.botanic.hr/fcd/DetaljiFrame.aspx?IdVrste=26121&taxon=Pallenis+spinosa+(L.)+Cass. Flora Croatica Database]
*[http://hirc.botanic.hr/fcd/DetaljiFrame.aspx?IdVrste=26121&taxon=Pallenis+spinosa+(L.)+Cass. Flora Croatica Database]
*[https://floraveg.eu/en/taxon/overview/Pallenis%20spinosa FloraVeg.EU]
*[http://www.gbif.org/species/5385215 Global Diversity Information Facility GBiF]
*[http://www.gbif.org/species/5385215 Global Diversity Information Facility GBiF]
*[https://www.infoflora.ch/de/flora/2247-pallenis-spinosa.html Info Flora CH]
*[https://www.infoflora.ch/de/flora/2247-pallenis-spinosa.html Info Flora CH]

Version vom 31. August 2026, 09:44 Uhr

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Otok Vir 05/2010



Systematik

Trivialnamen

  • Deutsch: Stechendes Sternauge
  • Kroatisch: trnoviti ušac, voluje oko
  • Englisch: spiny starwort, spiny golden star
  • Französisch: astérolide épineux, buphthalme épineux
  • Italienisch: asterisco spinoso
  • Slowenisch: bodeči palenis
  • Spanisch: pincho, árnica de secano, estrellada espinosa
  • Tschechisch hvězdička ostnitá
  • Ungarisch: xxx

Wissenschaftlicher Name

  • Pallenis spinosa (L.) Cassini, 1825
  • Im östlichen Mittelmeerraum findet man laut Literatur die Unterart Pallenis spinosa subsp. asteroidea (Viv.) Greuter, 1997.

Namensherkunft

Lateinisch spinosa = dornig

Basionym

  • Buphthalmum spinosum Linné, 1753

Synonyme

  • Asteriscus spinosus (L.) Schultz Bipontinus, 1846
  • Buphthalmum durum Linné, 1763
  • Athalmum spinosum Kuntze, 1891
  • Pallenis croatica Graebner, 1906

Schutzstatus

  • Pallenis spinosa (L.) Cassini, 1825 ist in Kroatien nicht gefährdet und nicht geschützt.
  • Man findet die Pflanze an der Küste fast überall, aber nie in größeren Beständen.

Morphologie und Größe

Habitus

Habitus, Nin 06/2011
Habitus, Donji Karin 06/2012
  • Mehrjährige, krautige Pflanze mit vielen Verzweigungen, die geschützt sehr hoch werden kann.
  • Ist sie der Bura ausgesetzt, wächst sie fast kriechend.
  • An der Basis oft verholzt
  • Höhe maximal 700 mm











Habitus, Otok Vir 11/2025











Die Blüte

Blüte, Nin 06/2011
  • Am Ende jedes Stängels sitzt ein flach ausgebreitetes Blütenköpfchen.
  • In der Mitte sitzen zahlreiche zwittrige Röhrenblüten, die sich von außen nach innen öffnen.
  • Um diese Röhrenblüten sitzt ein Kranz weiblicher Zungenblüten. Sie sind breiter und tragen am äußersten Ende drei Zipfel.
  • Unter jedem Blütenkörbchen sitzt ein Kranz grüner Hochblätter, die in einem spitzen Dorn enden.
  • Diese Hüllblätter überragen die Blütenköpfchen deutlich.
  • Darunter teilt sich der Hauptstängel dreimal, jeder dieser Nebenstängel trägt ebenfalls eine Blüte.
  • Blütezeit : Mai bis November
  • Durchmesser der Blüte: 20 mm
  • Blütenfarbe: gelb





Die Frucht

Stara Novalja 06/2018
  • Die Früchte sind Achänen.
  • Sie sind eiförmig und doppelt geflügelt.
  • Sie werden etwa 2,5 mm lang
  • Sie werden hauptsächlich durch den Wind verbreitet.
  • Reifezeit: ab Juni







Blatt und Stängel

Blatt, Otok Vir 05/2014
Stängel, Otok Vir 05/2014
Otok Vir 11/2025


  • Die Blätter sitzen gegenständig.
  • Stiel- und Hochblätter schmal-elliptisch und stark behaart.
  • Die Stielblätter laufen spitz zu, an der Basis umfassen sie den Stängel.
  • Stängel rund und dicht mit langen Haaren besetzt. Grün, manchmal rötlich.



Ökologie

Otok Vir 05/2010
✔ Epischnia illotella Zeller, 1839 ist monophag 2. Grades. Die Larven spinnen an der Blattunterseite einen Kokon, auf verschiedenen Vertretern der Familie Asteraceae Bercht. & J.Presl, 1820 - Korbblütler, sucvietke, glavočike.


Odontotarsus robustus Jakovlev, 1883 ist polyphag. Nymphen und Imagines saugen an den Blättern.



Die Blüten werden gerne von Oedemera (Oedemera) flavipes Fabricius, 1792 besucht.

✔ Phytoecia virgula Charpentier, 1825: Die Larven sind monophag 2. Grades und bohren in den Stängeln verschiedener Vertreter der Familie Asteraceae Bercht. & J.Presl, 1820 - Korbblütler, sucvietke, glavočike.


Aphis fabae Scopoli, 1763 - Schwarze Bohnenlaus, crna bobova lisna uš


  • Folgende Pilze besiedeln Pallenis spinosa (L.) Cassini, 1825:
✔ Entyloma mediterraneum Sydow, 1918 ist monophag 2. Grades und besiedelt die Blätter verschiedener Vertreter der Familie Asteraceae Bercht. & J.Presl, 1820 - Korbblütler, sucvietke, glavočike.
✔ Coleosporium asterisci-aquatici (Saccardo) Sydow & Sydow, 1921 ist monophag 2. Grades und besiedelt die Blätter verschiedener Vertreter der Familie Asteraceae Bercht. & J.Presl, 1820 - Korbblütler, sucvietke, glavočike. Die Teliosporen (Überwinterung) sind säulenförmig.











Lebensraum

120614 1296 Vir K.JPG
  • An Waldsäumen und in Habitaten mit niedrigen Büschen.
  • Aber auch trockene Habitate mit viel Sonne.
  • Am Meer, aber auch im Landesinneren in wüstenähnlichen Habitaten.
  • Therophyt, Hemikryptophyt









Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Mittelmeerraum von Spanien bis Griechenland.
  • Neue Vorkommen:
  • Fundort: Kroatien - Nin, Otok Vir, Donji Karin

Nutzung

Es ist keine Nutzung von Pallenis spinosa (L.) Cassini, 1825 bekannt.









Links, Literatur und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj