Hepatica nobilis Miller, 1768: Unterschied zwischen den Versionen

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===''Die Blüte''===
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[[Datei:Hepatica nobilis Miller, 1768 WFlo 260315 7835 D.JPG|left|thumb|300px|Wien Floridsdorf 03/2026]]  
*Sie hat sechs-zwölf ovale Kronblätter, die sich zur Blütezeit weit öffnen.
*Sie hat sechs-zwölf ovale Kronblätter, die sich zur Blütezeit weit öffnen.
*Darunter sitzen drei grüne und behaarte Hochblätter, die während der Fruchtreife wachsen.
*Darunter sitzen drei grüne und behaarte Hochblätter, die während der Fruchtreife wachsen.
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===''Die Frucht''===
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*Der Fruchtstand besteht aus zahlreichen kleinen Nüsschen
*Der Fruchtstand besteht aus zahlreichen kleinen Nüsschen

Aktuelle Version vom 12. Mai 2026, 08:57 Uhr

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Vratnik 04/2014



Systematik

Trivialnamen

  • Deutsch: Leberblümchen
  • Kroatisch: jetrenka, plava šumarica, ditelina velika zlatna
  • Englisch: sharplobe hepatica, liverwort, kidneywort
  • Französisch: hépatique noble, hépatique à trois lobes
  • Italienisch: erba trinità
  • Slowenisch: jetrnik, navadni jetrnik
  • Spanisch: anémone de flor cerúlea, epática, yerba del hígado
  • Tschechisch jaterník podléšťka, jaterník podléška, jaterník trojlaločný
  • Ungarisch: nemes májvirág

Wissenschaftlicher Name

Hepatica nobilis Miller, 1768

Namensherkunft

Lateinisch hepar = Leber – im Mittelalter wurden mit dieser Pflanze Lebererkrankungen behandelt.

Die Blätter sehen einer Leber ähnlich.

Lateinisch nobilis = edel, vornehm

Basionym

Anemona hepatica Linné, 1753

Synonyme

  • Hepatica triloba Chaix, 1785
  • Anemone praecox Salisbury, 1796
  • Hepatica anemonoides Vest, 1805

Schutzstatus

Hepatica nobilis Miller, 1768 ist in Kroatien nicht gefährdet und nicht geschützt. Das gewerbliche Sammeln bedarf allerdings der Genehmigung des Kulturministeriums: Hrvatsko zakonodavstvo

In Deutschland entsprechend der Bundesartenschutzverodnung streng geschützt.

Morphologie und Größe

Habitus

Wien Floridsdorf, 03/2026
  • Mehrjährige Pflanze mit basalen Laubblättern.
  • Die Blätter überwintern.
  • Die Blüten öffnen sich nur bei schönem Wetter, bei Regen oder nachts sind sie geschlossen.
  • Höhe: 10 bis 20 cm








Die Blüte

Wien Floridsdorf 03/2026
  • Sie hat sechs-zwölf ovale Kronblätter, die sich zur Blütezeit weit öffnen.
  • Darunter sitzen drei grüne und behaarte Hochblätter, die während der Fruchtreife wachsen.
  • Zahlreiche weiße Staubgefäße sitzen um den kugeligen Fruchtknoten. Die beiden Staubbeutel sind durch ein rötliches Verbindungsstück verbunden.
  • Auf diesem sitzen kleine, weiße Griffel.
  • Blütezeit : März bis April
  • Durchmesser der Blüte: 15-20 mm
  • Blütenfarbe: blau, seltener weiß oder hellrosa. Das Blau wird durch eingelagertes Cyanidin gebildet..





Die Frucht

  • Der Fruchtstand besteht aus zahlreichen kleinen Nüsschen
  • Diese sind eiförmig und dicht behaart.
  • Jeder Samen hat ein Elaisom, das gerne von Ameisen gefressen wird. Sie schleppen den Samen mit und sorgen damit für die Verbreitung der Pflanze.
  • Reifezeit: Mai

Blatt und Stängel

Blatt, Vratnik 04/2014
Stängel, Vratnik 04/2014
  • Die bodenständigen Laubblätter sind lang gestielt. Dieser ist dicht mit weißen Haaren besetzt.
  • Die Spreite ist dreilappig, der Rand der einzelnen Lappen ist geschwungen.
  • Die Oberseite ist grün, die Unterseite ist violett.
  • Der Blattrand und die Unterseite ist ebenfalls dicht behaart.
  • Die kreisrunden Stängel sind gerade und ebenfalls weiß behaart. Sie tragen keine Blättern.





Ökologie

  • Hepatica nobilis Miller, 1768 ist Charakterart von folgendem EUNIS-Habitat::
✔ F3.172 - Sub-boreal hazel thickets

Lebensraum

Sie wachsen in Laubwäldern mit Fagus sylvatica Linné, 1753 - Rotbuche, prevladava bukva, auch an Hängen unter Sträuchern. Sie brauchen humosen und feuchten Boden. Auf dem Vratnik habe ich das Leberblümchen in einem Buchenwald gefunden.

Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Europa, Amerika
  • Weitere Vorkommen: nn
  • Fundort: Kroatien - Vratnik

Nutzung

  • Das Leberblümchen wird bereits seit dem 15. Jahrhundert als Zierpflanze kultiviert. Wie bei allen gezüchteten Pflanzen gibt es auch hier Farbvarianten und/oder Sorten mit gefüllten Blüten.
    • Als Heilpflanze: Bereits im Mittelalter wurde ein kalter Wasserauszug der Blätter gegen Erkrankungen der Leber und der Galle verwendet. Aber auch bei Blasenproblemen soll ein Tee aus in Wein gekochten Blättern helfen.

Giftigkeit







Weiterführende Links und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj