Briza maxima Linné, 1753: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Briza maxima Linné, 1753 – Großes Zittergras, velika treslica'''
'''Briza maxima Linné, 1753 – Großes Zittergras, velika treslica'''
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It is a typical representative of the garrigue vegetation around the Mediterranean Sea and a characteristic species of various EUNIS habitats.
It is a typical representative of the garrigue vegetation around the Mediterranean Sea and a characteristic species of various EUNIS habitats.
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Aktuelle Version vom 23. Januar 2026, 14:27 Uhr

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Briza maxima Linné, 1753 – Großes Zittergras, velika treslica

Dieses dekorative Gras treibt im Mai die zierlichen Ährchen, die, wenn die Früchte reif sind, leicht im Wind schwingen. Daher kommt auch der Gattungsname "briza".

Es ist ein typischer Vertreter der Garrigues rund um das Mittelmeer und Charakterart verschiedener EUNIS-Habitate.


Briza maxima Linné, 1753 - velika treslica, great quakinggrass

In May this ornamental grass produces delicate spikelets, which, when the fruits are ripe, gently vibrate in the wind. This is the origin of the genus name "briza".

It is a typical representative of the garrigue vegetation around the Mediterranean Sea and a characteristic species of various EUNIS habitats.


Systematik

Trivialnamen

  • Deutsch: Großes Zittergras
  • Kroatisch: velika migalica, velika treslica
  • Englisch: great quakinggrass, nodding grass, pearl grass
  • Französisch: grande amourette, grande brize
  • Italienisch: briza maggiore, sonaglini maggiori
  • Slowenisch: velika migalica
  • Spanisch: bailarinas, lágrimas
  • Tschechisch třeslice větší
  • Ungarisch: nagy rezgőfű


Wissenschaftlicher Name

Briza maxima Linné, 1753

Namensherkunft

Lateinisch Briza = spanisch für Brise, sanfter Wind. Die Ährchen werden durch diese sanft schaukelnd bewegt.

Lateinisch maxima = größtes (der Zittergräser)

Basionym

Briza maxima Linné, 1753

Synonyme

  • Briza monspessulana Gouan, 1762
  • Briza rubra Lamarck, 1791
  • Briza grandis Salisbury, 1796
  • Briza major Presl, 1818
  • Briza pulchella Kunth, 1829
  • Briza dalmatica Gandoger, 1883

Schutzstatus

Briza maxima Linné, 1753 ist in Kroatien nicht gefährdet und nicht geschützt.

Morphologie und Größe

Habitus

  • Das Zittergras ist eine einjährige Pflanze.
  • Sie wächst in kleineren Horsten.
  • Höhe: bis 45 cm (auf Vir)











Die Blüte

  • Die Blüten sitzen in bis herzförmigen und abgeflachten Ährchen.
  • 2x8 Spelzen mit etwa 12 Blüten pro Ährchen.
  • Deckspelze rot überlaufen, alle mit breitem, verdicktem Rand.
  • Hier sitzen feine Hährchen.
  • Blütezeit : Mai
  • Länge der Ährchen: 5-8 mm
  • Blütenfarbe: gelb








Die Frucht

  • Die Früchte sitzen in den Ährchen, diese vertrocknen und werden nun auffällig vom Wind bewegt.
  • Reifezeit: Ende Mai









Blatt und Stängel

  • Die Stängel sind glatt, unverzweigt und kahl.
  • An der Basis wachsen zahlreiche lange und schmale Blätter.
  • Den Internodien entspringen die langen, schmalen Blätter in großen Abständen.
  • Alle Blattspreiten sind glatt, die Ränder leicht ausgefranst.
  • Die Blattscheiden sind lang und glatt.
  • Das Blatthäutchen ist glatt und weiß und wächst etwa 5 mm den Stängel entlang.









Ökologie

✔ Liriomyza flaveola Fallén, 1823 – die Larven sind polyphag und minieren in den Blättern verschiedener Arten der Familie Poaceae (Brown) Barnhart, 1895 - Süßgräser, trave.
  • In den Winkeln der Blattscheiden konnte ich häufig Ameisen beobachten, die dort Flüssigkeit aufgenommen haben (siehe Bild).
  • Folgende Pilze besiedeln Briza maxima Linné, 1753:
✔ Tilletia viennotii Sydow, 1937 wächst in den Ährchen und bildet Gallen. Der Pilz ist polyphag.
✔ Blumeria graminis (de Candolle) Speer, 1975 – Echter Mehltau, pepelnice wächst an der Unterseite der Blätter
✔ Ceratorhiza rhizodes (Auerswald) Xu,Harrington, Gleason & Batzer 2010 – dieser Pilz dringt mit seinem Myzel in die Wuzeln ein, lebt auch mit verschiedenen ‘‘‘Orchideen‘‘‘, kačunovice
✔ Auf meinem Bild oben ist ein unidentifizierter Rostpilz zu sehen.




Lebensraum

  • Dieses Gras bevorzugt offene, trockene Habitate mit kalkreichem Boden.
✔ R1 E - Mediterranean tall perennial dry grassland
✔ S62 - Western acidophilous garrigue
✔ S63 – Eastern garrigue
✔ S72 - Eastern Mediterranean spiny heath (phrygana)






Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Mittelmeerraum
  • Weitere Vorkommen: Weltweit als Zierpflanze
  • Fundort: Kroatien - Otok Vir

Nutzung

  • Als Zierpflanze: Dieses dekorative Gras findet man in Gärten, wird aber auch in Trockensträuße eingearbeitet.







Links, Literatur und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj