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Bis ins Jahr 1869 gehörte Sikovo zu '''Turanj'''. Die Vorfahren der heutigen Bevölkerung sind aus zwei anderen Regionen eingewandert. Die Medviđar oder Međeđani kamen vermutlich aus der Gegend des heutigen [[Medviđa|'''Medviđa''' in der Bukovica]], während die Prtenjača aus dem Gebiet des heutigen '''[[Polača]]''' stammen. | Bis ins Jahr 1869 gehörte Sikovo zu '''Turanj'''. Die Vorfahren der heutigen Bevölkerung sind aus zwei anderen Regionen eingewandert. Die Medviđar oder Međeđani kamen vermutlich aus der Gegend des heutigen [[Medviđa|'''Medviđa''' in der Bukovica]], während die Prtenjača aus dem Gebiet des heutigen '''[[Polača]]''' stammen. | ||
Während des Heimatkrieges wurde Sikovo nie besetzt, die Bevölkerung wurde allerdings eine Zeitlang evakuiert. | Während des Heimatkrieges wurde Sikovo nie besetzt, die Bevölkerung wurde allerdings eine Zeitlang evakuiert. | ||
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'''Crkva sv. Nikole Tavelića''' wurde 1977 erbaut und ist dem Franziskaner Nikola Tavelić geweiht. Er ist der erste Märtyrer, der in Kroatien kanonisiert wurde (1970). Den Tod fand er in Jerusalem wegen seiner großen Missionserfolge. | '''Crkva sv. Nikole Tavelića''' wurde 1977 erbaut und ist dem Franziskaner Nikola Tavelić geweiht. Er ist der erste Märtyrer, der in Kroatien kanonisiert wurde (1970). Den Tod fand er in Jerusalem wegen seiner großen Missionserfolge. | ||
Die Kirche wurde damals ohne Kirchturm erbaut. Südlich der Kirche gab es allerdings eine kleine Glocke, die an Holzbalken befestigt war. Der Kirchturm wurde | Die Kirche wurde damals ohne Kirchturm erbaut. Südlich der Kirche gab es allerdings eine kleine Glocke, die an Holzbalken befestigt war. Der Kirchturm wurde 2022 errichtet. '''Don Dario Matak''', Pfarrer von Sv. Filip i Jakov, hat sich für die Errichtung eingesetzt und die Glocke Ende 2024 geweiht. | ||
Finanziert hat das Projekt die Gemeinde Sv. Filip i Jakov, die Kosten beliefen sich auf 300.000 Kuna. Im Inneren der Kirche befindet sich die Statue des Hl. Antonius von Padua. | |||
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==Sehenswertes in der Nähe von Sikovo== | ==Sehenswertes in der Nähe von Sikovo== | ||
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Aktuelle Version vom 25. August 2026, 17:37 Uhr
Wissenswertes über Sikovo
Es ist ein kleiner Ort in Ravni Kotari, den ich im April 2026 besucht habe. Das Gebiet ist weitläufig und vor allem durch Landwirtschaft geprägt. Allerdings habe ich – wie in Vrana auch - viele Äcker und Gewächshäuser brach liegen gesehen. Laut verschiedener Artikel soll der Tourismus angekurbelt werden, denn hier ist absolute Entspannung angesagt. Noch ist es hier ruhig und teilweise auch einsam, ein Geheimtipp für alle, die dem Trubel an der Küste entkommen wollen aber nur einen kurzen Weg zum Meer haben wollen.
Sikovo liegt auf 56 Metern Meereshöhe und ist 13,81 km² groß. Der Ort hat knapp 400 Einwohner.
Zu Sikovo gehören folgende Weiler, die entlang der 2km langen Hauptstraße liegen:
- ✔ Deme
- ✔ Mikulići
- ✔ Birkići
- ✔ Skadar
- ✔ Glavičica
- ✔ Erstići
- ✔ Mrkići
- ✔ Mitrovići
- ✔ Zrilći
Lage von Sikovo
| Ort | Sikovo |
| Land | Kroatien |
| Postleitzahl | 23207 |
| In der Nähe von | Sv. Filip i Jakov, Biograd na Moru |
| Regierungsbezirk | Zadarska županija |
| Autokennzeichen | ZD |
| Vorwahl | +385 23 |
| Homepage | Sikovo |
Geschichte von Sikovo
Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Ravni Kotaris verbunden. Die Menschen lebten schon immer von Landwirtschaft und Viehzucht.
Vom 9. Bis zum 11. Jahrhundert regierten hier verschiedene Fürsten, denn Landbesitz war damals wie heute Beweis für den Status. In den ältesten erhaltenen Urkunden findet man die Bezeichnungen regalis terra in Sichoua und de regali terra in Sichoua, und das ist auch der Ursprung des heutigen Namens.
1529 eroberten die Osmanen Vrana und drangen auch ins Hinterland sowie bis nach Zadar vor. Die Kämpfe zwischen Venedig und den Osmanen dauern bis ins 18. Jahrhundert, die blutigsten Schlachten = Kandischer Krieg waren im 17. Jahrhundert. In dieser Zeit wurden alle Dörfer verwüstet und die Bevölkerung musste fliehen. Erst nach Beendigung der Besatzung besiedelten Menschen aus verschiedenen Orten der Bukovica den Ort wieder. Das führte dazu, dass Sikovo heute vier Schutzheilige hat, von denen jeder mit einem eigenen Fest gefeiert wird.
- Sveti Ivan (Hl. Johannes) am 29. August
- Sveti Rok (Hl. Rochus) am 16. August - Einwanderer aus Polača
- Velika Gospa (Mariä Himmelfahrt) am 15. August - Zrilići, sie kamen aus Bruška
- Sv. Nikola Tavelić am 14. November
Bis ins Jahr 1869 gehörte Sikovo zu Turanj. Die Vorfahren der heutigen Bevölkerung sind aus zwei anderen Regionen eingewandert. Die Medviđar oder Međeđani kamen vermutlich aus der Gegend des heutigen Medviđa in der Bukovica, während die Prtenjača aus dem Gebiet des heutigen Polača stammen.
Während des Heimatkrieges wurde Sikovo nie besetzt, die Bevölkerung wurde allerdings eine Zeitlang evakuiert.
Bilder von Sikovo
Entlang der langen Hauptstraße reihen sich die einzelnen Weiler. Und man findet auch hier noch alte Häuser, die dem Verfall preisgegeben sind.
Škola Sikovo, die Schule von Sikovo ist eine Grundschule und eine Außenstelle der Schule in Sveti Filip i Jakov.
Crkva sv. Nikole Tavelića wurde 1977 erbaut und ist dem Franziskaner Nikola Tavelić geweiht. Er ist der erste Märtyrer, der in Kroatien kanonisiert wurde (1970). Den Tod fand er in Jerusalem wegen seiner großen Missionserfolge. Die Kirche wurde damals ohne Kirchturm erbaut. Südlich der Kirche gab es allerdings eine kleine Glocke, die an Holzbalken befestigt war. Der Kirchturm wurde 2022 errichtet. Don Dario Matak, Pfarrer von Sv. Filip i Jakov, hat sich für die Errichtung eingesetzt und die Glocke Ende 2024 geweiht.
Finanziert hat das Projekt die Gemeinde Sv. Filip i Jakov, die Kosten beliefen sich auf 300.000 Kuna. Im Inneren der Kirche befindet sich die Statue des Hl. Antonius von Padua.
Im Zentrum gibt es eine Gedenkstätte für Ivica Erstić, Neven Mikulić und Nikica Mikulić, junge Männer, die während des Heimatkrieges mit 23 Jahren ihr Leben verloren. 2023, zum 32. Jahrestag wurde ein weiterer Gedenkstein auf dem Berg Osridak enthüllt. Daneben steht ein Denkmal für 16 Einwohner, die während des 2. Weltkrieges starben.
Entworfen wurde das Denkmal vom Architekten Tomislav Škara und dem Vermesser Krsto Turčinov. Marinko Katuša, ein Steinmetz aus Zadar, hat die Arbeit ausgeführt.
Bauernhöfe, Felder, Gewächshäuser und Weiden prägen die Landschaft:
Sehenswertes in der Nähe von Sikovo
Fährt man die Straße von Sikovo Richtung Sv. Filip i Jakob, kommt man an dem ehemaligen Landgut Rogovo vorbei. Hier stehen die eigentlichen Sehenswürdigkeiten dieses Ortes.
Links, Literatur und Quellen
© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj
- Die Richtlinien für Kroatiens Fauna und Flora: [[1]]
- Kroatiens Fauna und Flora - Aktuelles
- Plavi muzej i plavi kafe