Acrida ungarica Herbst, 1786

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Otok Vir 09/2010


Acrida ungarica Herbst, 1786 - Nasenschrecke, nosati skakavac

Ein außergewöhnliches Tier können wir auf Vir ab Juli beobachten: die Nasenschrecke. Sie hat einen langen, schlanken Körper und ihre Antennen sind blattartig verbreitert. Die Tibien der Hinterbeine tragen zahlreiche Dornen. Ihre Nahrung sind verschiedene niedrigwachsende Pflanzen.


Acrida ungarica Herbst, 1786 - snouted grasshopeer, nosati skakavac

From July onwards, an extraordinary creature can be observed on Vir: the cone-headed grasshopper. It has a long, slender body, and its antennae are broadened leaf-like. The tibiae of its hind legs wear numerous spines. It feeds on various low-growing plants.


Systematik

Trivialnamen

  • Deutsch: Nasenschrecke
  • Kroatisch: nosati skakavac
  • Englisch: mediterranean slant-faces grasshopper, snouted grasshopeer
  • Französisch: criquet des Magyars, truxale occitane
  • Italienisch: xxx
  • Slowenisch: xxx
  • Spanisch: xxx
  • Tschechisch saranče uherská
  • Ungarisch: xxx

Wissenschaftlicher Name

Acrida ungarica Herbst, 1786 mit den beiden Unterarten:

  • Acrida ungarica mediterranea Dirsh, 1949 in Spanien und Italien
  • Acrida ungarica ungarica (Herbst, 1786)

Namensherkunft

Lateinisch acer, acris = scharf, spitz

Lateinisch ungaricus = aus Ungarn stammend

Basionym

  • Truxalis hungaricus Herbst, 1786

Synonyme

  • Acrida pellucida cypria Dirsh, 1949
  • Acrida cypria Dirsh, 1949

Schutzstatus

  • Acrida ungarica Herbst, 1786 ist in Kroatien nicht gefährdet und nicht geschützt.
  • Acrida ungarica Herbst, 1786 ist in der IUCN Red List mit dem Status LC aufgeführt.

Morphologie und Größe

Habitus

Otok Vir 08/2026
Otok Vir 08/2026
  • Langgestreckter Körper mit großem Halsschild.
  • Die Augen liegen an der Spitze des langen Kopfes.
  • Die Fühler sind flach, beginnen breit und enden spitz.
  • Die Tibien der der langen Hinterbeine sind bedornt.
  • Die Männchen haben Flügel und sind ausgezeichnete Flieger
  • Ihre Mundwerkzeuge sind kauend-beißend.
  • Größe: sie ist geschlechterabhängig
♂ bis 40 mm
♀ bis 70 mm
  • Farbe: Es gibt zwei Farbvarianten, grün und braun. Dazwischen gibt es zahlreiche Zwischenstufen. Dies ist eine Anpassung an das jeweilige Habitat.


Lebensweise, Ernährung

  • Hauptaktivität: Juli bis Oktober
  • Sie ernähren sich herbivor.
  • Alle Stadien fressen verschiedene niedrigwachsende Pflanzen.

Fortpflanzung, Entwicklung

  • Im Herbst werden die Eier in die Erde gelegt, die jungen Schrecken schlüpfen im Frühjahr.
  • Sie durchlaufen eine Hemimetabole Entwicklung.

Ökologie

In seltenen Fällen wird sie von einem Saitenwurm parasitiert, der im Inneren des Körpers lebt. Die Schrecke schließlich dazu bringt, in ein Gewässer zu gehen in dem er dann seinen Wirt verlässt. Ich denke, das wird hier im Süden durch fehlende Pfützen schwierig sein.

Lebensraum

  • Trockene, weite Grasflächen.
  • Garrigue und Macchie
  • Auch in der Nähe menschlicher Siedlungen.

Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Mittelmeerraum
  • Vorkommen: Mittelmeerraum, Österreich
  • Fundort: Kroatien – Nin, Vir

Nutzung

Acrida ungarica Herbst, 1786 wird selten gezüchtet.

Giftigkeit

Sie ist nicht giftig. Allerdings enthält ihr Kot viele Bakterien.









Links, Literatur und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj