Nicotiana tabacum Linné, 1753: Unterschied zwischen den Versionen
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Nicotiana tabacum Linné, 1753 ist nach wie vor eine beliebte '''Rauschpflanze'''. | |||
Die Blätter werden im Sommer geerntet und hängend '''getrocknet'''. Dabei werden sie braun. | |||
Anschließend erfolgt die '''Fermentation''' bei etwa 50 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit. Dadurch verringert sich der Gehalt an Nikotin und weitere Stoffe werden abgebaut. | |||
Zuletzt wird noch mit '''Wasserdampf''' befeuchtet und es werden '''Aromen''' zugegeben. | |||
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Version vom 7. September 2026, 21:43 Uhr
Systematik
- Klasse Magnoliopsida Brongniart, 1843 - Bedecktsamer, kritosjemenjače
- Gruppe Eudikotyledonen
- Gruppe Asteriden - Asternartige
- Gruppe Euasteriden I
- Ordnung Solanales Dumortier, 1829 - Nachtschattenartige, gorkosladolike
- Familie Solanaceae Jussieu, 1789 – Nachtschattengewächse, pomočnice
- Unterfamilie Nicotianoideae Miers, 1848
- Tribus Nicotianeae Dumortier, 1827
- Subtribus Nicotianinae Dunal in de Candolle, 1852
- Gattung Nicotiana Linné, 1753 – Tabak, duhan
Trivialnamen
- Deutsch: Virginischer Tabak
- Kroatisch: pravi duhan, tabak tutun
- Englisch: cultivated tobacco
- Französisch: tabac commun
- Italienisch: tabacco Virginia
- Slowenisch: xxx
- Spanisch: tabaco
- Tschechisch tabák virginský
- Ungarisch: xxx
Wissenschaftlicher Name
Nicotiana tabacum Linné, 1753
Namensherkunft
Lateinisch tabacum = Tabak
Basionym
- Nicotiana tabacum Linné, 1753
Synonyme
- Nicotiana alba Miller, 1768
- Tabacum ovatofolium Gilibert, 1782
- Nicotiana florida Salisbur<, 1796
- Nicotiana chinensis Fisch. ex Lehm, 1818
- Nicotiana alipes Steudel, 1821
- Nicotiana mexicana var. rubriflora Dunal, 1852
- Nicotiana pilosa Dunal, 1852
Schutzstatus
Nicotiana tabacum Linné, 1753 ist in Kroatien nicht gefährdet und nicht geschützt.
Morphologie und Größe
Habitus
- Große, gerade gewachsene Staude mit langen Blättern.
- Zahlreiche Drüsenhaare, sodass die Pflanze beim Angreifen klebrig ist.
- Höhe: bis 250 cm
Die Blüte
- Die 5-zählige Blüte besteht aus einer Kronröhre und den in Zipfeln endenden, verwachsenen Kronblättern
- Der Kelch ist fast 2 cm lang, die Kelchblätter enden in charakteristischen Zipfeln.
- Die 5 Staubblätter ragen etwas aus der Blüte heraus. Sie sind unterschiedlich groß
- Blütezeit : Juli - September
- Durchmesser der Blüte: 30 mm
- Blütenfarbe: Rosa, Schlund hell
Die Frucht
- Die braune Kapselfrucht liegt in der Kelchröhre und öffnet sich auch dort
- Im Inneren liegen zahlreiche Samen
- Reifezeit: August - Oktober
Das Blatt
- Die großen Blätter sind elliptisch. Sie sind ungestielt.
Ökologie
Auch diese Pflanze wird überwiegend von Nachtfaltern bestäubt.
Lebensraum
Der Tabak wird ausschließlich gepflanzt – in Gärten oder auf Äckern.
Geografische Verbreitung
- Herkunft: Südamerika
- Vorkommen: Von Columbus nach Europa gebracht, mittlerweile weltweit zu finden
- Fundort: Österreich - Niedersulz
Nutzung
Bilder mit freundlicher Erlaubnis von Bärbel Schmidt. Frankreich 09/2026
Nicotiana tabacum Linné, 1753 ist nach wie vor eine beliebte Rauschpflanze.
Die Blätter werden im Sommer geerntet und hängend getrocknet. Dabei werden sie braun.
Anschließend erfolgt die Fermentation bei etwa 50 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit. Dadurch verringert sich der Gehalt an Nikotin und weitere Stoffe werden abgebaut.
Zuletzt wird noch mit Wasserdampf befeuchtet und es werden Aromen zugegeben.
Giftigkeit
- Das enthaltene Gift: Die Pflanze enthält verschiedene Pyridin-Alkaloide wobei Nicotin (9 %) das wichtigste ist. Dazu kommen Asparagin, Allantoin und Betain.
- Wirkung des Gifts: Nikotin bindet an die Rezeptoren des Parasympathikus
- Mögliche Symptome: In hohen Dosen löst Nikotin Krämpfe sowie eine Atemlähmung aus.
- Mögliche Dauerschäden: Für den Menschen sind 40 – 60 Gramm tödlich giftig !!! .
Links und Quellen
© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj
- Die Richtlinien für Kroatiens Fauna und Flora: [[1]]
- Kroatiens Fauna und Flora - Aktuelles
- Plavi muzej i plavi kafe