Aiolopus strepens Latreille, 1804

Aus Kroatiens Fauna und Flora
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Otok Vir 04/2026

Sie ist eine der wenigen Arten, die noch recht häufig vorkommen.


Systematik

Trivialnamen

  • Deutsch: Braune Strandschrecke
  • Kroatisch: debelonogi pjegavi skakavac
  • Englisch: autumnal grasshopper, broad green-winged grasshopper
  • Französisch: le criquet farouche, l' aïolope automnale
  • Italienisch: aiolopo autunnale
  • Slowenisch: xxx
  • Spanisch: xxx
  • Tschechisch saranče slaništní
  • Ungarisch: áttelelő sáska

Wissenschaftlicher Name

Aiolopus strepens Latreille, 1804

Namensherkunft

Lateinisch strepens = dröhnend

Allerdings sind diese Schrecken eher leise und geben nur Schwirrlaute von sich, wenn sie einen Artgenossen sehen.

Basionym

  • Gryllus prasinus Thunberg, 1815

Synonyme

  • Acrydium strepens Latreille, 1804
  • Acridium vittatum Brullé, 1840

Schutzstatus

  • Aiolopus strepens Latreille, 1804 ist in Kroatien nicht gefährdet und nicht geschützt.
  • Aiolopus strepens Latreille, 1804 ist in der IUCN Red List seit 2016 mit dem Status LC aufgeführt.

Morphologie und Größe

Habitus

Habitus, Otok Vir 10/2010
  • Recht kompakte Schrecke mit kurzen Fühlern
  • Hinterbeine keulenartig und kräftig.
  • Die Mundwerkzeuge sind beißend-kauen.
  • Farbe: Die Tiere sind in ihrer Anpassung an den Lebensraum farblich extrem variabel. Körper grau-braun mit schwarzen, unregelmäßigen :Querbinden. Es kommen aber auch grüne und bunte Varianten vor. Die Weibchen sind deutlich bunter als das Männchen.
Die Hinterflügel sind am Ende schwarz.
  • Größe:

♀ bis 29 mm ♂ bis 19 mm





Lebensweise, Ernährung

  • Sie ernährt sich herbivor, also von verschiedenen Pflanzen. Sie scheint aber Gräser, trave zu bevorzugen.
  • Hauptaktivität: Diese Schrecke ist in den Monaten Juli bis September besonders aktiv. In Gegenden mit mildem Klima sind sie das ganze Jahr über anzutreffen.
  • Die braune Strandschrecke kann sehr gut und weite Strecken fliegen.

Fortpflanzung, Entwicklung

Habitus, Otok Vir 04/2026

Sie durchlaufen eine hemimetabole Entwicklung.

Die Eier werden meist im September abgelegt, nach kurzer Zeit schlüpfen die Nymphen. Ihre Entwicklung zum Imago dauert nur ein paar Wochen, sodass diese überwintern.

Die Augen dieses Tieres sind nach innen gewölbt. Entweder es ist bei der letzten Häutung nicht alles glatt gegangen oder die Häutung war gerade erst und die Augen werden erst mit Flüssigkeit gefüllt.








Ökologie

  • Ist Nahrung für Bubulcus ibis Linné, 1758 - Kuh-Reiher, čaplja govedarica
  • Die Sporen des polyphagen Pilzes Entomophaga grylli (Fresenius) A. Batko, 1964 haften an der Cuticula, keimen und der Pilz durchwächst die Heuschrecke.

Lebensraum

Habitus, Otok Vir 04/2026
  • Trockene, luftige Habitate mit geringem Bewuchs, auch im Karst.
  • In unmittelbarer Meeresnähe.









Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Mittelmeerraum
  • Vorkommen: Mittelmeerraum
  • Fundort: Kroatien - Otok Vir

Nutzung

Von Aiolopus strepens Latreille, 1804 ist keine Nutzung bekannt








Links, Literatur und Quellen

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