Linum austriacum Linné, 1753

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Nin 04/2011

Linum austriacum Linné, 1753 - Österreichischer Lein, lan rupičasti


Ab Ende April öffnet dieser Lein seine großen, blauen Blüten. Seine Samen sind essbar, enthalten aber wie alle Leinsamen das blausäurehaltige Glykosid Linamarin. Die Abspaltung geschieht aber so langsam, dass es nicht schädlich ist. Beim Erhitzen verliert es seine Giftigkeit.


Linum austriacum Linné, 1753 – Austrian flax, lan rupičasti


From the end of April this flax opens his large and blue blossoms. The semen are edible. As all flaxseed they contain the glycoside Linamarin. The dissociations is very slowly, so no damage can be. When heating it loses its toxicity.


Systematik


Trivialnamen

  • Deutsch: Österreichischer Lein
  • Kroatisch: lan rupičasti
  • Englisch: Austrian flax
  • Französisch: lin d'Autriche
  • Italienisch: lino d'austria
  • Slowenisch: xxx
  • Spanisch: xxx
  • Tschechisch len rakouský, ľan rakúsky
  • Ungarisch: hegyi len, hegyi len lenfélék


Wissenschaftlicher Name

Linum austriacum Linné, 1753


Namensherkunft

Lateinisch austriacum = aus Österreich. Diese Bezeichnung ist allerdings irreführend, da diese Pflanze ursprünglich vom östlichen Balkan bis Asien verbreitet war.


Basionym

Linum austriacum Linné, 1753


Synonyme

✔ Adenolinum austriacum (L.) Reichenbach, 1837
✔ Adenolinum barbatulum Reichenbach, 1853
✔ Linum perenne subsp. austriacum (L.) O.Bolòs & Vigo, 1974


Schutzstatus

Linum austriacum Linné, 1753 ist in Kroatien nicht gefährdet und nicht geschützt.

Dieser Lein steht in Deutschland auf der Roten Liste und ist geschützt obwohl er keine indigene Pflanze ist.

Auch in Österreich steht er auf der Roten Liste.


Morphologie und Größe

Habitus

Habitus, Nin 04/2011
  • Einjährige Pflanze mit hochaufragenden Blütenstängeln
  • Fehlen umgebende, stützende Pflanzen, können sie auch flach auf dem Boden ausgebreitet sein.*Höhe: bis 70 cm








Die Blüte

Blüte, Ždrijac 04/2017
Blüte, Nin 04/2011
  • Große Blüte mit spatelförmigen Kronblättern.
  • Die Kelchblätter sind zugespitzt.
  • Die Staubblätter sind weiß, sie ragen etwas über die Narbe hinaus.
  • Blütezeit : April - Mai
  • Durchmesser der Blüte: 25 mm
  • Blütenfarbe: blau mit dunkelblauen Adern, der Schlund ist gelb.








Die Frucht

  • Die Frucht ist eine Kapsel, die kleine Samen enthält.
  • Reifezeit: Mai - Juni


Blatt und Stängel

  • Die Blütenstängel sind gerade und mehrfach verzweigt.
  • Die lanzettförmigen Blätter sitzen wechselständig.
  • Sie sind glattrandig und matt.


Ökologie und Lebensraum

  • Ihr Habitat sind trockene, steinige Wiesen, die kalkhaltig sind. Man findet sie auch an Straßenrändern und auf Ruderalflächen.


  • Linum austriacum Linné, 1753 ist Raupenfutterpflanze für folgende Schmetterlinge:
✔ Hyles livornica Esper, 1780 – Linienschwärmer aus der Familie Sphingidae Latreille, 1802 - Schwärmer, ljiljci, Ordnung Lepidoptera Linné, 1758 – Schmetterlinge, leptiri.


  • Linum austriacum Linné, 1753 ist Charakterart folgender EUNIS-Habitate:
✔ E1.995 - Pannonic dune closed grasslands
✔ E1.2213 - Central Hungarian sub-Pannonic steppes


Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Östliches Südeuropa, in Mitteleuropa nur im äußersten Süden.
  • Vorkommen:
  • Fundort: Kroatien – Nin, Ždrijac


Nutzung

Linum austriacum Linné, 1753 wird selten als Zierpflanze kultiviert.


Weitere Arten der Gattung in Kroatien

✔ Linum elegans Spruner ex Boissier, 1854 – endemisch auf dem Balkan, in der Roten Liste DD
✔ Linum capitatum Kitaibel ex Schultes, 1814 – Balkan und südliches Italien, NT


Giftigkeit

  • Das enthaltene Gift: Die Samen enthalten Linamarin, ein cyanogenes Glykosid
  • Wirkung des Gifts: Keine bekannt
  • Mögliche Erkrankungen: Beim Verzehr entfaltet es seine Wirkung nach und nach, es kommt zu keinen Erkrankungen. Außerdem wird dieses Glykosid beim Backen zerstört.
  • Mögliche Dauerschäden:








Links und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj