Familie Fabaceae Lindley, 1836

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Inhaltsverzeichnis

Kennzeichen der Familie Fabaceae Lindley, 1836

  • Weltweit ca. 19.500 Arten in 730 Gattungen
  • Habitus: Kräuter, Sträucher, Bäume
  • Besonderheiten In dieser Familie finden sich sehr viele Nutzpflanzen
  • Natürliches Vorkommen: Weltweit



Die Arten der Familie

Unterfamilie Faboideae Rudd, 1968 - Schmetterlingsblütler

Tribus Fabeae Reichenbach, 1832

Gattung Lathyrus Linné, 1753 - Platterbse, kukavičica

Lathyrus pannonicus (Jacq.) Garcke, 1836
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  • Fundort: Vir 04/2015
  • Deutsch und Kroatisch: Ungarische Platterbse, panonska kukavičica
  • Lebensraum: Wiesen mit Bodenfeuchte
  • Habitus: Gerade gewachsene, krautige Pflanze
  • Blätter: Sie sind schmal und lang
  • Blüte: Die Blüten sitzen zu mehreren am Ende des Stängels.
  • Blütezeit: April
  • Blütenfarbe: weiß mit etwas rosa.
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Status: Nativ, vor allem im Süd-Westlichen Velebit größere Vorkommen.








Gattung Lens Miller, 1754 - Linsen

Gattung Pisum Linné, 1753 - Erbsen

Gattung Vicia Linné, 1753 - Wicken, grahorica

Vicia faba Linné, 1753
Vicia faba Linné, 1753 SvPe 180326 113646.jpg
  • Fundort: Sveti Petar na moru 03/2018
  • Deutsch und Kroatisch: Ackerbohne, bobica
  • Lebensraum: Auf Äckern, in Gemüsegärten
  • Habitus: Etwa 50 cm hohe Pflanze mit geradem, unverzweigtem Stängel.
  • Blätter: Dreifach gefiedert, Fiedern oval mit auslaufender Spitze
  • Blüte: Die typische Schmetterlingsblüte ist 5-zählig,
  • Blütezeit: März - April
  • Blütenfarbe: weiß auf den Flügeln sind dunkelviolette Flecken
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Herkunft: Ungeklärt, eventuell Orient, Israel. Die Wildform ist vermutlich ausgestorben.
  • Invasive Pflanze: Eingebürgert
  • Heilpflanze: Der Verzehr senkt den Cholesterinspiegel. Ihre Wirkung gegen Parkinson wurde nachgewiesen.
  • Essbare Pflanzen in Kroatien:
  • Giftpflanze: Für den Menschen normalerweise ungefährlich (siehe Factsheet), Rinder und Pferde können beim Verzehr schwer erkranken.






Tribus Galegeae Lindley, 1835

Gattung Astragalus Linné, 1753 - Tragant, kozlinac

Astragalus hypoglottis Linné, 1753
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  • Fundort: Sankt Margareten – Römersteinbruch 10/2013
  • Deutsch und Kroatisch: Purpur-Tragant, kozlinac rumenkasti
  • Lebensraum: Steinbrüche, trockene Wiesen ohne große Sträucher
  • Habitus: Typischer Tragant mit langen Blättern und endständigen Blütenköpfen.
  • Blätter: Die langen Blätter sind unpaarig gefiedert.
  • Blüte: Mehrere Blüten sind in einem Blütenköpfchen zusammengefasst
  • Blütezeit: bis Oktober
  • Blütenfarbe: violett
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Status: Nativ




Astragalus monspessulanus Linné, 1753
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  • Fundort: Vir 10/2012
  • Deutsch und Kroatisch:
  • Lebensraum: Trockene, steinige Habitate mit viel Sonne.
  • Habitus: Diese Pflanze wächst flach und weit ausgebreitet auf dem Boden.
  • Blätter: Die Blätter sind lang und unpaarig gefiedert.
  • Blüte: Die Blüten sitzen in größeren Köpfchen auf einem längeren, gebogenen Stängel.
  • Blütezeit: März - Oktober
  • Blütenfarbe: rosa
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Status: Nativ
  • Gefährdete Pflanze. In der Roten Liste Kroatiens hat die Unterart Astragalus monspessulanus L. ssp. illyricus (Bernhardt) Chater, 1968 den Status NT
  • Heilpflanze: Sie wurden früher gegen Leberbeschwerden eingesetzt



Astragalus muelleri Steudel & Hochstetter, 1827
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  • Fundort: Vir 04/2013
  • Deutsch und Kroatisch: Krk-Tragant, krčki kozlinac
  • Lebensraum: Mediterrane trockene Wiesen
  • Habitus: Niedrige Pflanze mit aufsteigenden Blütenstängeln.
  • Blätter: Unpaarig gefiedert, die Fiedern stehen locker und sind schmal.
  • Blüte: Mehrere Blüten bilden ein lockeres Blütenköpfchen
  • Blütezeit: April - Mai
  • Blütenfarbe: violett
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Status: Nativ
  • Gefährdete Pflanze. In der Roten Liste Kroatiens NT
  • Geschützte Pflanze: Astragalus muelleri Steudel & Hochstetter, 1827 ist in Kroatien streng geschützt.
  • Endemische Pflanze: Dieser Astragalus lebt nur an der nördlichen Adria.




Gattung Caragana Fabricius, 1763 - Erbsensträucher

Gattung Colutea Linné, 1753 - Blasensträucher

Colutea arborescens Linné, 1753
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  • Fundort: Magistrala 05/2013
  • Deutsch und Kroatisch: Gelber Blasenstrauch, drvolika pucalina
  • Lebensraum: Der Blasenstrauch liebt trockene, kalkhaltige Böden mit voller Sonneneinstrahlung. Er ist oft als Solitärstrauch zu sehen.
  • Habitus: Mittelgroßer Strauch, der mit seinen langen Wurzeln auch in trockenen Habitaten noch Wasser erreicht.
  • Blätter: Die Blätter sind langgestielt und gefiedert.
  • Blüte: Die großen Blüten sind typische Schmetterlingsblüten
  • Blütezeit: Mai bis Juli
  • Blütenfarbe: gelb, auf der Fahne sind zwei orange Bögen.
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Status: Nativ
  • Zierpflanze: Es gibt viele Kultivare, die auch in Mitteleuropa gedeihen.
  • Giftpflanze: Der Blasenstrauch enthält in den Samen bis zu 6% der Aminosäure Canavanin.







Gattung Oxytropis de Candolle, 1802 - Spitzkiele

Tribus Genisteae Bronn,1827

Gattung Argyrolobium (Turra) P.W. Ball, 1968 - Silberklee, tila

Argyrolobium zanonii (Turra) P.W. Ball, 1968
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  • Fundort: Pag 04/2013
  • Deutsch und Kroatisch: Silberhülse, srebrnasta tila
  • Lebensraum: Trockene, steinige Habitate mit extremer Sonneneinstrahlung.
  • Habitus: Niedrigwachsende, mehrjährige Pflanze. Basal verholzend.
  • Blätter: Die kleinen, schiffchenförmigen Blätter sind dreigeteilt. Sie sind dicht behaart.
  • Blüte: Die relativ großen Blüten stehen einzeln.
  • Blütezeit: April
  • Blütenfarbe: gelb
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Status: Nativ





Gattung Cytisus Desfontaines, 1798 - Geissklee

Gattung Genista Linné, 1753 - Ginster

Gattung Laburnum Fabricius, 1759 - Goldregen

Gattung Lupinus Linné, 1753 - Lupinen

Gattung Spartium Linné, 1753 - Pfriemenginster

Gattung Ulex Linné, 1753 - Stechginster

Tribus Hedysareae de Candolle, 1825

Gattung Hedysarum Linné, 1753 - Süßklee

Gattung Onobrychis Miller, 1754 - Esparsette

Tribus Loteae de Candolle, 1825

Gattung Anthyllis Linné, 1753 - Wundklee, slanica

Anthyllis montana subsp. jaquinii (Kerner) Hayek, 1924
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  • Fundort: Vratnik 05/2013
  • Deutsch und Kroatisch: Jacquins Wundklee, ranovka sitnolistna
  • Lebensraum: In den Bergen auf kalkhaltigen, sonnenexponierten Flächen.
  • Habitus: Niedrigwachsende, strauchartige Pflanze.
  • Blätter: Die Blätter sind unpaarig gefiedert und sind leicht nach oben gebogen
  • Blüte: Zahlreiche dorsiventrale Blüten bilden ein endständiges Blütenköpfchen.
  • Blütezeit: April – Mai
  • Blütenfarbe: rosa
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke





Anthyllis vulneraria Linné, 1753
Anthyllis vulneraria Linné, 1753, Vir 120505 313.jpg
  • Fundort: Vir 05/2012


  • Deutscher Name Wundklee
  • Lebensraum: Kalkhaltige, eher trockene Böden
  • Habitus: Niedrig wachsendes Kraut, das lange Triebe bildet
  • Blütenfarbe: gelb oder rosa
  • Fundort: Kroatien - Vir, A1, Odmorište Marune
  • Status: nativ
  • Heilpflanze: Sie wurde bei Wunden und Geschwüren erfolgreich eingesetzt




Gattung Coronilla Linné, 1753 - Kronwicken, sjekirica

Coronilla scorpioides (L.) Koch, 1835
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  • Fundort: Senj 05/2013
  • Deutsch und Kroatisch: Skorpion-Kronwicke, škorpionski grašar
  • Lebensraum: Trockenrasen, Ruderalflächen. Sonnen- und kalkliebend.
  • Habitus: Einjährige, niedrig wachsende Pflanze.
  • Blätter: Die Blätter sind spatelförmig und glatt.
  • Blüte: Die winzigen Blüten sitzen in Gruppen von bis zu 4 Einzelblüten.
  • Blütezeit: April bis Mai
  • Blütenfarbe: gelb
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Status: Nativ
  • Heilpflanze: Enthält das Herz-Glycosid Coronillin, außerdem verschiedene Cumarine, deren Wirkung noch geprüft wird.
  • Giftpflanze: Vor allem die Früchte enthalten eine hohe Konzentration des Coronillin sowie verschiedene Cumarine



Gattung Dorycnium Miller, 1754 - Backenklee

Gattung Hippocrepis Linné, 1753

Gattung Lotus Linné, 1753 - Hornklee, svinduša

Lotus glaber Miller, 1768
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  • Fundort: Nin 08/2015
  • Deutsch und Kroatisch: Salz-Hornklee, svinđuše
  • Lebensraum: Auf trockenen Habitaten in Meeresnähe. Salztolerant.
  • Habitus: Niederliegende Pflanze mit längeren Trieben.
  • Blätter: Schmal-ellipisch, Oberfläche glatt
  • Blüte: Die Blüten stehen auf langen Stielen, es sind meist 2 - 4
  • Blütezeit: Juni bis September
  • Blütenfarbe: gelb
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke, leptirnice
  • Status: Nativ




Lotus maritimus Linné, 1753
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  • Fundort: Ždrijac 04/2016
  • Deutsch und Kroatisch: Spargelschote, krilobod mohunasti
  • Lebensraum: Salzige, bodenfeuchte Habitate. Oft in direkter Meeresnähe
  • Habitus: Niedrigwachsende, sich reich verzweigende Pflanze
  • Blätter: Die dreiteiligen Blätter sind stark behaart
  • Blüte: Klassische Lippenblüten mit verlängerter Kronröhre
  • Blütezeit: April - Mai
  • Blütenfarbe: blassgelb
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke, leptirnice
  • Status: Nativ
  • Heilpflanze:: in der Kosmetik wird das LOTUS MARITIMUS FLOWER/LEAF EXTRACT als Antioxidans verwendet.
  • Essbare Pflanze: Die jungen Schoten in Butter schwenken




Gattung Scorpiurus Linné, 1753 - Skorpionsschwanz

Gattung Securigera de Candolle, 1805 - Beilwicken

Securigera cretica (L.) Lassen, 1989
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  • Fundort: Zableće 05/2016
  • Deutsch und Kroatisch: Kretische Beilwicke, krunica sitnocvjetna
  • Lebensraum: Ruderalflächen mit Gräsern
  • Habitus: Diese Beilwicke bildet lange, verzweigte Stängel, die sich an hohen Gräsern anlehnen.
  • Blätter: Die Blätter sind gefiedert, die einzelnen Fieder sind spatelförmig
  • Blüte: 5 – 7 Blüten bilden eine Dolde, die Blütenstiele sind überhängend
  • Blütezeit: Mai
  • Blütenfarbe: violett
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Status: Nativ



Securigera securidaca (L.) Degen et Dörfler, 1896
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  • Fundort: Zadar 05/2016
  • Deutsch und Kroatisch: Ziegen-Beilwicke, sredozemna sjekirica
  • Lebensraum: Ruderalflächen, Wiesen
  • Habitus: Diese Beilwicke bildet lange, verzweigte Stängel.
  • Blätter: Die Blätter sind gefiedert, die einzelnen Fieder ist spatelförmig und trägt einen Dorn.
  • Blüte: 7-9 Blüten bilden eine Dolde, die Blütenstiele sind überhängend
  • Blütezeit: Mai
  • Blütenfarbe: gelb
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Status: Nativ
  • Heilpflanze: Sie wird vor allem in Indien und im Iran seit langem gegen Diabetes, Epilepsie und andere Krankheiten eingesetzt.




Securigera varia (Linné) Lassen, 1989
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  • Fundort: Regensburg Zentrum 07/2012
  • Deutsch und Kroatisch: Bunte Kronwicke, promjenjivi grašar
  • Lebensraum: In der Nähe von Büschen, auf Waldrändern
  • Habitus: Diese Wicke bildet lange Triebe, die liegend bis aufrecht wachsen.
  • Blätter: Die Blätter sind unpaarig gefiedert und glatt.
  • Blüte: Bis zu 20 Blüten sind in einer Dolde zusammengefasst.
  • Blütezeit: Juli
  • Blütenfarbe: violett, seltener rosa.
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Status: Nativ
  • Heilpflanze: Wurde früher ähnlich wie Digitalis bei Herzschwäche eingesetzt.
  • Giftpflanze: Enthält das herzaktive Glykosid Coronillin.




Weitere Arten der Gattung Securigera de Candolle, 1805 in Kroatien:
✔ Securigera elegans (Pancic) Lassen, 1874

Gattung Tripodion Medikus, 1787 - Blasenwundklee

Tribus Phaseoleae de Candolle, 1825

Subtribus Phaseolinae

Gattung Phaseolus Linné, 1753 - Bohnen

Phaseolus coccineus Linné, 1758
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  • Fundort: Niedersulzbach 08/2012
  • Deutsch und Kroatisch: Feuerbohne - šareni grah
  • Lebensraum: Gärten
  • Habitus: Rankende Pflanze mit großem Laub. Mehrjährig
  • Blätter: Die großen Blätter bestehen aus 3 Fiedern. Der Rand ist glatt.
  • Blüte: Mehrere Blüten bilden eine endständige Traube.
  • Blütezeit: Mai - Oktober
  • Blütenfarbe: feuerrot – daher der Name „Feuerbohne“
  • Status: Invasiv aber bereits eingebürgert
  • Herkunft: Südamerika, im 17. Jahrhundert nach Europa gebracht
  • Status: Essbare Pflanze
  • Giftpflanze: Rohe Fisolen enthalten das giftige Phasein.




Phaseolus vulgaris Linné, 1758
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  • Deutsch und Kroatisch: Buschbohne, Fisole - obični grah
  • Lebensraum: Gärten
  • Habitus: Buschige bis rankende Pflanze mit großem Laub. Mehrjährig
  • Blätter: Die großen Blätter bestehen aus 3 Fiedern. Der Rand ist glatt.
  • Blüte: Mehrere Blüten bilden eine endständige Traube.
  • Blütezeit: Mai - Oktober
  • Blütenfarbe: weiß
  • Status: Invasiv aber bereits eingebürgert
  • Herkunft: Mittelamerika
  • Status: Essbare Pflanze
  • Giftpflanze: Rohe Fisolen enthalten das giftige Phasein.







Tribus Robinieae Berchtold & Presl, 1820

Gattung Robinia Linné, 1753 - Robinien

Tribus Sophoreae Sprengel ex de Candolle, 1825

Gattung Sophora Linné, 1753 - Schnurbaum

Tribus Trifolieae (Bronn) Endlicher, 1830

Gattung Medicago Linné, 1753 - Schneckenklee

Gattung Melilotus Miller, 1754 - Steinklee

Gattung Onobrychis Miller, 1754 - Hauhechel

Gattung Trifolium Linné, 1753 - Klee

Gattung Trigonella Linné, 1753 - Bockshornklee

Unterfamilie Mimosoideae (Brown) de Candolle, 1825

Tribus Acacieae Dumortier, 1829

Gattung Gattung Acacia Miller, 1754 – Akazien, akacija
Acacia dealbata Link, 1822 - Silber-Akazie, mimoza

Tribus Ingeae Bentham, 1865

Gattung Albizia Durazzini, 1772


Albizia julibrissin Durazzini, 1772
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  • Fundort: Vir 06/2011
  • Deutscher Name Seidenbaum, Schlafbaum, abicija
  • Lebensraum: In Parks und Gärten, Zierbaum
  • Habitus: Kleinbleibender Baum mit ausladender Krone
  • Blätter: Die Blätter sind doppelt gefiedert und stehen wechselständig.
  • Blüte: Die Blüten sind 5-6 mm große, kugelige Köpfchen. Sie duften zart.
  • Blütezeit: Juni
  • Blütenfarbe: rosa
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Fundort: Kroatien - Vir
  • Invasiv: Der Seidenbaum stammt aus Tasmanien, New South Wales und Victoria.




Gattung Calliandra Bentham, 1840

Tribus Mimoseae Bentham, 1875

Gattung Mimosa Linné, 1753

Unterfamilie Caesalpinioideae

Tribus Caesalpinieae Reichenbach, 1832

Gattung Caesalpinia Linné, 1753
Caesalpinia gilliesii (Hook.) D.Dietrich, 1840
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  • Fundort: Vir 09/2012
  • Deutsch und Kroatisch: Paradiesvogelstrauch, poincijana
  • Lebensraum: Im Heimatland trockene, wüstenartige Habitate
  • Habitus: Kleiner Baum mit ausladender Krone.
  • Blätter: Die grünen Blätter sind doppelt gefiedert und stehen wechselständig.
  • Blüte: Mehrere große Blüten bilden einen bis zu 35 cm hohen Blütenstand.
  • Blütezeit: Juni bis September
  • Blütenfarbe: gelb
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Status: Invasive Pflanze
  • Herkunft: Argentinien und Uruguay
  • Giftpflanze: Die Früchte enthalten eine hohe Konzentration an Tannin.



Tribus Cassieae Bronn, 1822

Subtribus Cassiinae Wight & Arnott, 1834
Gattung Senna Miller, 1754
Senna alexandrina Miller, 1768
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  • Fundort: Zadar 10/2016
  • Deutsch und Kroatisch: Alexandrinische Senna, sena
  • Lebensraum: Trockene, sonnige Habitate. Auch in wüstenähnlichen Gebieten.
  • Habitus: Mehrjähriger, dichter Strauch mit langen Zweigen.
  • Blätter: Die Blätter sind unpaarig gefiedert
  • Blüte: Die Blüten stehen in einer endständigen Traube
  • Blütezeit: Juli - Oktober
  • Blütenfarbe: gelb
  • Familie: Fabaceae Lindley, 1836 - Hülsenfrüchtler, mahunarke
  • Invasive Pflanze: Sie stammt aus den Tropen und Subtropen: Afrika, Asien
  • Heilpflanze: Die Blätter werden in Kombination mit anderen Pflanzen als Abführmittel verwendet.
  • Zierpflanze: In Kroatien findet man sie vereinzelt in Gärten.
  • Giftpflanze: Sie enthält die Glykoside Aloeemodin-8-glucosid sowie Rhein-8-glucosid





2 Tribus sind außerhalb der Unterfamilien:

Tribus Cercideae Bronn, 1822

Subtribus Cercidinae
Gattung Cercis Linné, 1753 - Judasbaum, judić


Cercis siliquastrum Linné, 1753
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  • Fundort: Šibenik 04/2014
  • Deutsch und Kroatisch: Judasbaum - Judino drvo
  • Lebensraum: Böden mit hohem Kalkanteil, an Flussufern
  • Habitus: Mittelgroßer Baum mit weiter Krone
  • Blätter: Rund
  • Blüte: Typische Schmetterlingsblüten, die direkt am Holz sitzen.
  • Blütezeit: April
  • Blütenfarbe: magenta
  • Status: Nativ
  • Herkunft: Türkei, Syrien, Balkan und Frankreich
  • Heilpflanze: Der innere Teil der Rinde enthält Tannin
  • Zierpflanze: Cercis wird häufig in Parks gepflanzt
  • Essbare Pflanze: Die Blüten sind essbar, ihr Geschmack ist süß-sauer.

Tribus Detarieae de Candolle, 1825


Links und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj


  • Die Richtlinien für Kroatiens Fauna und Flora: [[1]]