Canna indica Linné, 1753

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Blüte, Tovarnele 10/2012



Systematik


Trivialnamen

  • Deutsch: Indisches Blumenrohr
  • Kroatisch: Indijska kana, kana
  • Englisch: canna lily, Saka siri, Indian shot
  • Französisch: canna comestible, balisier
  • Italienisch: canna dell'India
  • Slowenisch: kana
  • Spanisch: xxx
  • Tschechisch xxx
  • Ungarisch: xxx


Wissenschaftlicher Name

Canna indica Linné, 1753


Namensherkunft

  • Lateinisch indica = aus Indien


Basionym

  • Canna indica Linné, 1753


Synonyme

  • Canna coccinea Miller, 1768
  • Canna crocea Roem. & Schult., 1817
  • Canna edulis Ker Gawler, 1824
  • Canna discolor Lindley, 1829
  • Xyphostylis lutea (Miller) Rafinesque, 1838


Schutzstatus

Canna indica Linné, 1753 ist in Kroatien nicht gefährdet und nicht geschützt.


Morphologie und Größe

Habitus

Habitus, Tovarnele, 10/2012
Habitus, Vir 10/2013
  • Mehrjährige, hohe Pflanze mit kräftigem Stängel.
  • Dieser trägt Blätter
  • Höhe: bis 170 cm














Die Blüte

Blüte, Tovarnele 12/2012
Blüte, Vir 10/2013
  • Die großen Blüten sitzen am Ende des Blütenstängels.
  • Meist sind mehrere, die in einer kleinen Gruppe sitzen.
  • Sie haben drei Kronblätter, die ähnlich wie Brakteen aussehen.
  • Daneben wurden Staubgefäße zu kronblattähnlichen Strukturen umgebildet = Staminodien. Dadurch scheint es, dass die Blüten 5 Kronblätter besitzen.
  • Die Basis dieser „Blütenblätter“ ist zu einer Röhre verwachsen.
  • Umhüllt werden die Blüten von je drei Kelchblättern.
  • Blütezeit : August bis Oktober
  • Durchmesser der Blüte: 55 mm
  • Blütenfarbe: rot oder gelb, neuere Züchtungen auch mehrfarbig.



Blüte, Vir 10/2013
















Die Frucht

Frucht, Nin 11/2015
  • Als Frucht erscheinen im Herbst Kapseln, die zahlreiche, kleine Samen beinhalten.
  • Mit der Reife werden diese Früchte rot, die Oberfläche ist warzig.
  • Bei vielen Zuchtformen sind die Früchte steril.
  • Reifezeit: Ab Oktober







Das Blatt

Blatt, Vir 10/2013
Blatt und Stängel, Vir 10/2013
  • Die Blätter sind alternierend angeordnet.
  • Sie sitzen direkt am Stängel.
  • Die Spreite ist oval, läuft am Ende spitz zu.
  • Sie sind ebenfalls glatt und haben eine kräftige, hell abgesetzte Mittelader.
  • Junge Blätter sind von einer Blattscheide umgeben.
  • Der Stängel wächst gerade.
  • Er ist kräftig und glatt, grün, manchmal rot überflogen.




Ökologie

  • Inhaltsstoffe: Stärke, Schleim in eigenen Schleimgängen und Calciumoxalat.


Lebensraum

Tropische Habitate mit viel Sonne und genügend Bodenfeuchtigkeit.


Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Nord-Amerika
  • Weitere Vorkommen: Weltweit als Zierpflanze, in klimatisch günstigen Gebieten auch verwildert.
  • Fundort: Kroatien - Nin, Tovarnele und Vir


Nutzung

  • Essbare Pflanze Die stärkehaltigen Rhizome sind essbar.
  • Zierpflanze: Sie ist mittlerweile in ganz Europa eine beliebte Zierpflanze geworden. An der Mittelmeerküste überwintert sie im Freien.






Links und Quellen

© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj